Tödliches Verderben

Mein letztes Buch der Autorin Karin Slaughter habe ich vor einigen Jahren gelesen. Damals war ich nicht so begeistert. Nun gibt es eine neue Reihe und ich wollte ihr noch einmal eine Chance geben…

Tödliches Verderben

von

Karin Slaughter

560 Seiten

Tödliches Verderben
Bildquelle und Klappentext:
Verlagsgruppe Harper Collins

Klappentext:

Eine Stadt voller Geheimnisse. Ein Killer ohne Grenzen

Als eine Polizistin in ihrem Haus brutal angegriffen wird, gerät der Frieden in der Kleinstadt Verona ins Wanken. Bei ihren Ermittlungen stößt Sheriff Emmy Clifton auf eine jahrzehntealte Verschwörung, in die die mächtigsten Persönlichkeiten der Stadt verstrickt sind. Gemeinsam mit ihrer Schwester, der ehemaligen Bundesagentin Jude Archer, wird sie in ein Labyrinth aus Lügen und Schweigen hineingezogen, in dem jemand skrupellos mordet. Während mächtige Feinde im Schatten lauern, beginnt für Emmy und Jude ein Wettlauf gegen die Zeit, der alles zerstören könnte, was ihnen lieb ist.

Rezension / Meine Meinung:

Leider noch so ein Buch , durch das ich mich gequält habe.

Emmy hat nach dem Tod ihres Vaters den Job des Scherriff übernommen. Doch der Tod ihrer Mutter wirft sie komplett aus der Bahn. Nach der Beerdigung gerät sie auf dem Weg vom Friedhof zum Essen mit ihrer Schwester und ihrem Sohn im Auto in eine Schießerei. Ihr Sohn, Deputy im County und ihre Schwester, ehemalige FBI Agentin stürmen mit Emmy das Haus, aus dem die Schüsse kamen. Doch die Bewohnerin ist Tod und ihre Tochter schwer verletzt. Der Täter entkommt.

Emmy ist durch ihre Trauer mit den Ermittlungen überfordert und ärgert sich gleichzeitig über Einmischung ihrer Schwester, die nur helfen will.

Die Story ist sehr emotionsgeladen, viel Drama, Psychosen und Missgunst. Ich hoffte verzweifelt auf Spannung. Immer wieder wird deutlich, dass viele zwischenmenschlichen Dramen sich wahrscheinlich nur durch Kenntnis des 1. Teils ergeben, den ich nicht gelesen habe.

Es geht um Familientraditionen, um politische Intrigen, Familienclans, Drogenbarone, Bestechung und viele alte Geheimnisse. Es war extrem anstrengend, den ganzen familiären Verschachtelungen zu folgen, wer welche Macht ausübt und wer finanziell über wem steht. Alles ist irgendwie wichtig und alles irgendwie uninteressant.

Ich habe mich bis zuletzt durch das Buch gequält. Julie und Emmy habe es mir mit ihren Psychosen und dem gegenseitigen Misstrauen und der Hassliebe auch nicht leicht gemacht… das war dann mein letzter Versuch mit dieser Autorin. Liegt mir halt einfach nicht, diese emotional-dramatische Art.

2 1/2 Sterne


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