Der Prätorianer

In Rahmen der Netgalley Sommer-Lese-Challange habe ich das folgende Buch gewählt..

Der Prätorianer

von

Tobias Bukkehave

416 Seiten

Der Prätorianer
Bildquelle und Klappentext:
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Klappentext:

Schnee und eisige Kälte haben sich über die Stadt gelegt, als Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West zu einem schaurigen Tatort gerufen werden. Ein junger Mann wurde ermordet aufgefunden und seine Leiche auf besondere Weise inszeniert: Im Schein hunderter Kerzen sind die Augen des Opfers mit antiken Goldmünzen bedeckt und lateinische Inschriften in seine Haut geritzt, während eine feine Schicht Eiskristalle den Körper bedeckt. Diese bizarre Entdeckung entpuppt sich als der erste einer Reihe brutaler Ritualmorde.

Dieser Killer hat seinen Opfern ein ganz besonderes Schicksal zugedacht …

Auf der Jagd nach einem offenbar von der Antike besessenen Killer kontaktieren die beiden Ermittler Saras Bruder Adam, einen auf Serienverbrechen spezialisierten Profiler. Einst standen sich die Geschwister nahe, doch seit der Verurteilung ihres Vaters Christian Levin wegen Mordes haben sie sich entfremdet. Als sich herausstellt, dass die beiden Goldmünzen ausgerechnet Christian Levin zu gehören scheinen, droht der Fall zu Saras persönlicher Zerreißprobe zu werden.

Zwischen Licht und Dunkelheit lauert das Böse

Um die Ermittlungen voranzutreiben, muss Sara tief in die düstere Vergangenheit ihrer Familie eintauchen und sich schließlich ihren dunkelsten Dämonen stellen.

Rezension / Meine Meinung:

Von Anfang an bin ich eher schlecht in die Story hineingekommen. Es geht um Adam, einen Profiler und seinen Werdegang, seine inneren Dämonen und seine Vergangenheit. Ich hatte das Gefühl, einen ersten Teil verpasst zu haben. Auch machten es mir die vielen dänischen Strassen- und Ortsnamen nicht einfach, der Story zu folgen. Dazu eine eher kühle, nüchterne Schreibweise und Adam, der eine seltsame, unnahbare Person ist… ich konnte mich nicht in die Geschichte fallen lassen.

Es taucht also irgendwann eine Leiche auf, die sehr auffällig drapiert ist. Den Fall übernimmt Sara, Adams Schwester, und ihr Team, auch wenn es anfangs, wie so oft in solchen Geschichten, erst einmal ein großes Kompetenzgerangel gibt.

Adam hingegen möchte unbedingt ein Buch über seinen im Gefängnis sitzenden Vater schreiben. Doch dieser weist alle Kontaktversuche seines Sohnes ab. Bis…

Sara zieht ihren Bruder als Berater zum Fall hinzu. Adam ist gut und gibt viele Anreize. Schon bei der ersten Leiche scheint ein Verdächtiger ins Visier der Ermittler zu geraten. Doch noch fehlen viele Puzzleteile. Auch ist noch nicht klar, wie die junge, erfolgreiche Sängerin ins Bild passt, die oft erwähnt und irgendwann auch als mutmaßliches Stalking Opfer involviert ist..

Auch Saras Vater wird im Gefängnis zu Rate gezogen, ist er doch ein ehemaliger erfolgreicher Psychologe. Sara als Ermittlungsleiterin ist über motiviert und irgendwie anstrengend. Und immer wieder die genauen dänischen Orts- und Straßennamen, die mich stolpern haben lassen. Das Ende war dann irgendwie vorhersehbar, auch wenn der Autor um eine Wendung bemüht war.

Ich fand die Story zäh mit schwierigen Charakteren. Das Buch konnte mich nicht wirklich begeistern.

3 Sterne


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