Hell over Wacken

Schon mit seinem ersten Buch über und vom legendären Festival der Metal-Fans „Death over Wacken“ hat mich der Autor begeistert. Nun geht es erneut auf den Acker, zu lauter Musik, Schlamm, Staub und coolen Menschen… doch auch dieses Mal geht es nicht ohne die eine oder andere Leiche ab.

Hell over Wacken-Reihe

von

Bastian Zach

384 Seiten

Hell over Wacken
Bildquelle und Klappentext: Gmeiner Verlag

Klappentext:

Festivalsaison. Zehntausende strömen nach Wacken. Bässe wummern, die Nächte sind kurz, die Stimmung elektrisierend. Für Lars ist es der zweite Besuch des legendären Wacken Open Air. Doch noch bevor das erste Gitarrenriff ertönt, stößt er in seinem Hotel auf die Leiche eines Metal-Fans – die „666“ auf die Stirn geschrieben. Kurz darauf gibt es einen weiteren Toten auf dem Festivalgelände. Gemeinsam mit seiner Tochter Mia gerät Lars in eine Mordserie, die tief in der Metal-Szene verankert scheint.

Rezension / Meine Meinung:

Es ist wieder soweit, der Juli neigt sich dem Ende und Wacken steht vor der Tür. Lars freut sich darauf, seinen ersten Jahrestag mit Verena dort zu feiern, doch sie sitzt in Island fest. Ein Vulkanausbruch zwingt alle Flugzeuge zur Pause. Nach einigem Zögern entschließt sich Lars trotzdem, allein nach Wacken zu fahren, in der Hoffnung, dass Verena nachkommen kann.

Doch schon am Abend vor dem Festival passiert es. In dem Hotel in Hamburg, wo Lars übernachtet, wird eine Frau ermordet! Und Lars findet die Leiche als Erster. Er ruft die Polizei und damit könnte es das gewesen sein. Dass die Frau ein Metal-Shirt trug und eine „666“ auf die Stirn gemalt bekommen hatte, lässt auf einen Täter in der Metal-Szene schließen. Oder einen Metal-Hasser? Lars versucht alles zu verdrängen und fährt nach Wacken.

Hier trifft er sich mit Verenas Freunden auf dem Festival-Gelände und genießt die erste regnerische Nacht in deren Wohnmobil. Es scheint ein ganz normales, schlammiges, bierseliges Wacken-Festival zu werden… bis…

Wieder gibt es mehrere Tote, wieder einmal ist Lars mittendrin und wieder einmal sieht er sich fast schon gezwungen, diese mysteriöse Mordserie aufzuklären. Dabei dieses Mal fest an seiner Seite, seine Tochter Mia. Eine teils witzige, teils mit Festival-Anekdoten gespickte Suche nach Hinweisen beginnt. Ich bin den Beiden sehr gern und mit erhobener „Pommesgabel“ gefolgt! 🤘

Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und mit rasendem Herzen und einem riesen Grinsen im Gesicht las ich den letzten Satz! Danke dafür 😉 Der Autor zeigt sehr fühlbar, wie toll die Metal-Szene ist, wie geborgen man sich zwischen dieser wilden Horde fühlen kann und wie schnell sich zwischen dieser schwarzen Meute alle Vorurteile zerstreuen lassen… siehe meinen Beitrag zur Metal-Cruise

5 Sterne

5 Sterne

Datenschutz: Sämtliche Inhalte, Texte, Fotos und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen ohne vorherige schriftliche Genehmigung von www.buchfeeling.de weder ganz noch auszugsweise kopiert, verändert, vervielfältigt oder veröffentlicht werden.