Toni Kölsch – Ausgelöscht

Heute geht es nach Köln. Hier treibt ein besonders perfider Mörder sein Unwesen…

Toni Kölsch – Ausgelöscht

von

René Förder, Stephan Pächer

304 Seiten

Toni Kölsch – Ausgelöscht
Bildquelle und Klappentext:
emons Verlag

Klappentext:

Ein packender Serienkillerkrimi aus dem Herzen Kölns, der die dunklen Seiten der Domstadt enthüllt – und das fulminante Debüt zweier preisgekrönter Drehbuchautoren.

Mit chirurgischer Präzision und tödlicher Symbolik inszeniert ein Serienmörder in der Domstadt seine Opfer. Kommissarin Toni Kölsch erkennt bald, was ihn antreibt: der Hass auf Klüngel, Korruption und Vertuschung. Doch je näher sie ihm kommt, desto persönlicher wird der Fall – denn der Mörder kennt ihr dunkelstes Geheimnis. Und er wird alles tun, um sie damit zu brechen.

Toni Kölsch – Ausgelöscht ist wie ein Kinofilm: schnell, bildstark und kompromisslos. Ein rasanter Krimi, der durch Dialogwitz, eine faszinierende Ermittlerin und gesellschaftskritische Themen überzeugt.

Rezension / Meine Meinung:

Toni Kölsch, Tochter eines bekannten und beliebten Brauhausbesitzers, ist Polizistin. Eine interessante und sehr liebenswerte Diskrepanz. Toni war mir von Anfang an sympathisch. Sie zeigt Schwächen ohne zu dramatisieren, sie ist stark, ohne dabei zickig zu werden.

Doch der neue Fall bringt sie an ihre Grenzen. Der Täter geht sehr akribisch vor, hinterlässt keine Spuren und anfangs auch kein Motiv. Doch Toni und ihr Kollege Serkan bleiben beharrlich an ihm dran. Und als sich eine heiße Spur zu einer tödlichen Falle entwickelt, wird der Fall persönlicher denn je!

Ich fand die emotionale Reaktion des Teams auf diese dramatische Situation sehr authentisch und glaubhaft.

Toni selbst hat bestimmte „Macken“, die ihre Figur sehr nahbar, verletzlich und geheimnisvoll machen. Immer wieder verspürt sie körperliche Schwächen. Was ist mit ihr? Durch kleine Anekdoten im Familienbereich oder mit dem Ex und seiner Neuen wirkt die Geschichte weniger streng und dramatisch. Doch am Ende wird klar, jede dieser Kleinigkeiten hat eine Bedeutung.

Der Verlauf der Geschichte ist langsam, aber sehr spannend. Köln als Handlungsort wird wunderbar in die Story integriert und die Eigenheiten der Kölner gehören ebenso zum Gesamtbild. Und so bin ich voller Aufmerksamkeit der Handlung gefolgt und habe die „Zeit in Köln“ mit den abwechslungsreichen Protagonisten genossen.

Für mich ein richtig toller Krimi mit authentischen Charakteren und nachvollziehbaren Ereignissen. Ich freue mich auf mehr davon.

5 Sterne

5 Sterne

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