Nicht mein Ehemann

Was für eine gruselige Vorstellung: man geht abends mit seinem Ehemann ins Bett und wacht am Morgen neben einem Fremden auf.

Nicht mein Ehemann

von

Cathryn Grant

376 Seiten

Nicht mein Ehemann
Bildquelle und Klappentext:
https://deutschland.bookouture.com

Klappentext:

Heute ist der erste Tag meiner Flitterwochen, und ich fühle mich wie die glücklichste Frau der Welt. Aber als ich mich im Bett zu Jay umdrehe, zerreißt mein Schrei die Stille – der Mann neben mir ist nicht mein Ehemann.

Ich flehe ihn an zu verschwinden, aber er lacht nur und sagt, dass ich schon immer eine blühende Fantasie hatte. Dass mir mein Hirn nur einen Streich spielt, weil ich in letzter Zeit unter solchem Druck stand. Als er Details unseres Hochzeitstags schildert, die nur Jay wissen kann, dreht sich mir der Kopf. Ich bin mir absolut sicher, dass dies nicht mein Mann ist – oder werde ich tatsächlich paranoid?

Ich fliehe aus dem Hotelzimmer und bitte an der Rezeption verzweifelt um Hilfe. Doch anstatt die Polizei zu rufen, tauschen die Hotelangestellten nur besorgte Blicke aus. Sie denken, ich habe den Verstand verloren.

Dann taucht der fremde Mann aus meinem Bett auf und legt seinen Arm um meine Taille. »Mach keinen Aufstand«, flüstert er mir ins Ohr. Mein Herz hämmert in meiner Brust. Ich bin gefangen in einem Albtraum.

Warum glaubt mir niemand, dass dies nicht mein Ehemann ist? Wer ist er, und was hat er mit Jay gemacht?

Rezension / Meine Meinung:

Es beginnt mit einer Märchenhochzeit. Chelsea heiratet den Mann ihrer Träume auf der Trauminsel Hawaii. Es ist der schönste Tag ihres Lebens, bis Jay, ihr neuer Gatte, einen sichtlich verstörenden Anruf bekommt. Doch er wiegelt ab und die Party geht weiter. Doch am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es einmal war. Als Chelsea die Augen aufschlägt liegt ein Fremder in ihrem Bett! Und er behauptet felsenfest, er wäre Jay, ihr Ehemann! Er hat Ausweise und Kreditkarten auf seinen Namen und er kennt alle kleinen Geheimnisse, die auch Jay kennt. Aber Chelsea weiß ganz genau, dass dieser Mann nicht Jay ist. Natürlich glaubt ihr unter dieser Beweislast niemand.

Leider war für mich dadurch schon nach wenigen Seiten die Story zu absurd und ich hätte das Buch schon weglegen können. NIEMAND im Hotel erinnert sich an den echten Bräutigam? Niemand hat ein Foto des Paares gemacht? Wer schon einmal eine Hochzeit in einem Hotel erlebt hat, der weiß, dass sich fas JEDER Gast oder Angestellte genau an das Paar erinnern würde… nun gut, ich gab der Geschichte noch eine Chance…

Doch es wurde immer absurder. Es fällt Chelsea nicht ein, ein Foto des Fremden zu machen und an seine Familie oder Freunde zu schicken? Wirklich nicht?? Und so reiht sich ein lächerliches Ereignis an das Nächste. Auch wenn immer mal wieder kleine Hinweise gestreut werden, was das Motiv sein könnte… Chelsea´s Reaktionen erzeugten nur ein Kopfschütteln bei mir.

Ich kämpfte mich durch die Geschichte, … warum eigentlich? Aus Neugier? Wahrscheinlich… sicher nicht, weil sie mich fesselte oder auch nur im geringsten berührte.

Am Ende war es dann fast eine Erleichterung. Geschafft, vorbei. Nicht überraschend, nur Chelsea´s Reaktion überraschte… naja… ich gebe gut gemeinte….

2 Sterne


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