Mordnächte

Von den Autorinnen von Mordnächte habe ich eine ganze Weile nichts gelesen. Das letzte Buch war „ABGRÜNDE“ und es hat mich eiskalt erwischt! Warum ich das Duo aus den Augen verloren habe, weiß ich selbst nicht. Die Bücher sind wahnsinnig spannend. Hier kommt der neueste Streich:

Mordnächte

von

Nadine d’Arachart und Sarah Wedler

333 Seiten

Mordnächte

Klappentext:

Hamburg. Eine Frau wird in ihrer Wohnung gefunden – ermordet und bestialisch zugerichtet. Die Polizei geht zunächst von einer Beziehungstat aus, doch dann erscheint in der Presse ein Bekennerschreiben in Form eines makabren Briefes. Darin kündigt der Täter an: Ab sofort wird er den Menschen in der Stadt in gewissen Nächten Aufgaben stellen. Wer sie erfüllt, darf leben, alle anderen werden sterben. Der angeschlagene Kommissar Gerrit Thade wird auf den Killer angesetzt, der ganz Hamburg in ein perfides Spiel verwickelt. Immer brutaler werden seine Forderungen, während die Ermittler im Dunkeln tappen. Ausgerechnet seine frühere Partnerin kommt Gerrit zur Hilfe. Doch die scharfsinnige Johanna kann nicht verhindern, dass Gerrit etwas Wesentliches übersieht: Auch er steht längst auf der Abschussliste des Mörders.

Rezension / Meine Meinung:

Die Story hat mich von der ersten Seite gefangen genommen, denn hier geht der Täter andere Wege, als in „typischen“ Thrillern. Es gibt eine Ankündigung in offenen Briefen, was die Stadt zu tun hat, um NICHT Opfer zu werden. Wer sich nicht an die Anweisungen hält, könnte schon in der nächsten Nacht zerstückelt werden! Puh.. ich brauchte nicht lange zu überlegen, wie ICH gehandelt hätte.

Die Ermittler sind in ihrer Unvolkommenheit sehr sympathisch. Da wäre der durch eine Verletzung traumatisierte Gerrit. Er übernimmt den Fall und setzt alles daran, den Mörder zu stoppen, doch eigentlich ist er noch nicht ganz wieder hergestellt, möchte sich aber nicht eingestehen, dass er noch Zeit für Heilung gebraucht hätte.

Auf der anderen Seite ist da Johanna, eine ehemalige Polizistin. Sie würde nach längerer Auszeit gern wieder in den Dienst aufgenommen werden, doch wurde ihre Stelle mittlerweile gestrichen und es gibt für sie momentan keine Möglichkeit, ihre Kollegen bei diesem brisanten Fall zu unterstützen. Keine? Um sich selbst und ihrer ehemaligen Chefin zu beweisen, dass sie es einfach drauf hat, ermittelt sie kurzerhand auf eigene Faust.

Durch das kurze „Kennenlernen“ bestimmter Personen, die dann zu Opfern oder Zeugen werden, wird die Geschichte lebendig und nervenzerreißend. Ich fand den Ansatz mit der angekündigten Tat und den besonderen Umständen, die dazu führen werden, sehr spannend und mal was ganz Anderes.

Sehr realistisch ist auch die Reaktion der Bevölkerung, die sich im Lauf der Geschichte zu einer beängstigenden Form entwickelt.

Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung, wer der Täter wirklich ist!

Das Buch „Mordnächte“ ist krass, zeigt es doch, wie beeinflußbar Menschen sind und wie egoistisch unsere Welt geworden ist.

5 Sterne

5 Sterne

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