Das Mädchen mit den leeren Augen

Vollkommen anders, als erwartet, traf mich dieses Buch:

Das Mädchen mit den leeren Augen

von

Greg F. Gifune und Sandy DeLuca

304 Seiten

Das Mädchen mit den leeren Augen

Klappentext:

Im Grauen der Kunst gefangen – eine junge Malerin im Bann des Wahnsinns

Eine abgeschiedene Gemeinschaft, düstere Geschehnisse und eine junge Frau, deren Traum zum Albtraum wird: der neue Roman von einem der besten Thrillerautoren seiner Generation, Greg F. Gifune in Zusammenarbeit mit Sandy DeLuca

Als die junge Künstlerin Mina ein Stipendium erhält, ist es für sie die Möglichkeit, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Voller Hoffnung auf eine zweite Chance zieht sie in die mysteriöse Küstenstadt Crow´s Cry, um sich ganz und gar ihrem künstlerischen Schaffen zu widmen. Zunächst scheinen ihre hohen Erwartungen erfüllt zu werden – sie findet Zeit zum Malen, ihre Werke sollen einen besonderen Platz in einer Ausstellung erhalten und die Menschen der Künstlergemeinschaft nehmen sie freundlich auf. Doch häufen sich unerklärliche Ereignisse, und Mina fängt an, an ihrer eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Während sie zunehmend von der Außenwelt isoliert wird, macht einer ihrer Freunde eine erschreckende Entdeckung. Mina muss sich fragen: Sind die Beweggründe der Künstler gefährlicher, als sie erscheinen? Und welche unaussprechlichen Wahrheiten werden noch verborgen? 

Rezension / Meine Meinung:

Gleich zu Anfang muss ich sagen, durch dieses Werk habe ich mich hindurch „gearbeitet“. Es war doch so ganz anders, als ich erwartet habe. Eine Mischung aus Drama, psychedelischen Träumen im Drogenrausch und Fantasy mit einem Anflug von Horror. Was man davon halten soll? Keine Ahnung.

Es geht also um Mina, eine bisher erfolglose Malerin, die sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Ihr bester Freund ist ein alternder Homosexueller, der oft mit ihr bis zum Excess feiert.

Da bekommt Mina die Chance, bei einem Künstlerkollektiv ein Stipendium und Hilfe für eine Karriere in der Kunstwelt zu erhalten. Sie sagt zu und reist nach Crow´s Cry. Der Ort wirkt verlassen, abgeschieden und düster. Die Künstler nehmen Mina herzlich auf, die Unterkunft ist okay und Mina wähnt sich am Ziel ihrer Träume…

Träume.. da haben wir den Knackpunkt, der mich immer wieder aus der Story heraus brachte. Mina träumt, von Anfang an. Es sind wirre Träume, beängstigende Träume, seltsam reale Träume. In Crow´s Cry wird es immer schlimmer. Mina trinkt eine Flasche Vodka nach der anderen, sieht Dinge, die gar nicht da sind und phantasiert vor sich hin. Ich war verwirrt.

So geht es Seite für Seite, wirre Träume, wenig Handlung, ein Ort ohne Zerstreuung. Seltsame, traumwandlerische Menschen… ich kämpfte mich voran, irgenwann musste ja mal die Wendung kommen.. dachte ich…

Die Story konnte mich leider nicht mitnehmen, die Verwirrung blieb bis zur letzten Seite, viele Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar und das hinübergleiten zu Fantasy-Horror war nicht das, was ich erwartet hatte.

Für mich leider nur 3 Sterne wert.


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