Mit tödlichen Grüßen

Wer liebt sie nicht, die geheimnisvollen Geschichten von Miss Marple, bei denen der Mörder oft unter den Gästen an einem abgeschlossenen Ort ist? Hier kommt so eine Geschichte, nur etwas böser!

Mit tödlichen Grüßen

von

Ande Pliego

ungekürzte Lesung, Laufzeit: 13 Stunden 28 Minuten

Sprecher*innen: Lisa Hrdina, Elmar Börger, Kaya Marie Möller, Gabriele Blum, Marius Clarén, Robert Frank, Vera Teltz, Detlef Bierstedt

mit tödlichen grüßen
Bildquelle und Klappentext: Penguin Random House

Klappentext:

Eine Einladung vom berühmtesten Thrillerautor aller Zeiten zu einem Schreibworkshop auf seiner Privatinsel? Die sechs geladenen Autoren und Autorinnen können es kaum abwarten, denn J. R. Alastor ist nicht nur ein sagenhaft erfolgreicher Schriftsteller, sondern lebt auch komplett anonym. Endlich bietet sich die Chance, ihn kennenzulernen – und das unter Gleichgesinnten in einem exquisiten Ambiente! Doch als die erste Leiche auftaucht, wird den Anwesenden bewusst, dass ihr Gastgeber mörderische Pläne hat. Wer wird sterben, und wer wird entkommen?

Rezension / Meine Meinung:

Vorab zum Hörbuch/Hörspiel: die meisten Sprecher und Sprecherinnen sind mir durch anderen Hörbücher bereits bekannt und ich liebe die Stimmen. Hier gibt es nun die Besonderheit, dass die unterschiedlichen Protagonisten im Buch auch unterschiedliche Sprecher und Sprecherinnen haben. Das erleichert das Verständnis und macht die Geschichte noch fesselnder. Ich hing an den Lippen und konnte mich dem Sog dieser außergewöhnlichen Geschichte nicht entziehen.

Alles beginnt mit der Einladung auf eine abgelegene Insel. Sechs selbst erfolgreiche Schriftsteller und Schriftstellerinnen werden vom berühmten und geheimnisvollen Autor J. R. Alastor eingeladen. Alastor lebt so zurückgezogen, dass niemand weiß, wie er aussieht oder ob dies überhaupt sein echter Name ist. Doch er ist ein seit Jahren sehr erfolgreicher Autor und alle sind begierig darauf, ihn endlich persönlich kennenzulernen.

Und dann gibt es noch Mila, die Eventplanerin und Assistentin von Alastor für diese Woche. Schnell wird klar, Mila verfolgt ganz eigene Pläne!

Das Setting ist fast schon klischeehaft gruselig: die Gäste sind recht eigen, jeder hat ein Geheimnis, das möglichst nicht publik werden sollte und die meisten können sich insgeheim nicht leiden. Der Gastgeber zeigt sich nicht, dafür gibt es aber gruselige Spielchen. Dann taucht eine Leiche auf!

Fast schon selbstverständlich gibt es weder Internet noch Telefonempfang auf der Insel und es zieht ein Sturm auf.

Aus der Sicht von Mila erfährt man, dass der Gastgeber und sie im Hintergrund viele Fäden ziehen, um den Gästen Angst zu machen und sie zu einem Geständnis ihrer Sünden zu verleiten. Doch plötzlich eskaliert die Situation. Nichts ist mehr, wie geplant, niemand ist der, der er vorgibt, zu sein.

ich fand die Geschichte sehr spannend, trotz der recht plakativen und klischeemäßigen Gruseleffekte. Für mich war bis zum Schluss nicht klar, worauf es hinaus läuft und wer Alastor und wer Mörder ist.

Manchmal habe ich wegen der vielen Verbindungen und Geheimnisse ein wenig den Faden verloren, doch der Spannung tat dies keinen Abbruch.

Wer auf das Setting, abgeschiedener Ort, kein Kontakt zur Außenwelt, unbekannter Mörder unter den Gästen steht, kommt hier mit wirklich bösen Taten auf seine Kosten. Dazu exzentrische Protagonisten und viele, viele Geheimnisse.

Ich ziehe nur einen Stern ab, weil es eben mitunter ein wenig zu verwirrend zu ging.

4 Sterne


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