Four Heads Missing

Heute geht es nach London. Und zwar ins London im Jahr 1888! Jack the Ripper hat lange Zeit sein Unwesen getrieben, doch ist momentan Ruhe… bis eine Leiche gefunden wird. Ist der Ripper zurück? Der Ripper-Fall wurde in einem vorhergehenden Band behandelt, den ich nicht gelesen habe. Ob ich trotzdem gut ins Buch gekommen bin, erfahrt ihr hier:

Four Heads Missing

Irene Adams und William Berger Band 3

von

Thorsten Schleif

336 Seiten

Four Heads Missing
Bildquelle und Klappentext:
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Klappentext:

London, 1888: Angesichts der Zustände in den Armenvierteln werden die Mittel der Metropolitan Police aufgestockt. Ein neues Hauptquartier wird errichtet, das mächtige Kellergewölbe steht bereits. Doch der Bau gerät ins Stocken, als einer der Arbeiter eine grausame Entdeckung macht. Im frisch fertiggestellten Tresorraum findet er ein seltsames Paket. Darin eingeschlagen: der entsetzlich zugerichtete Rumpf einer Frau. Von ihrem Kopf fehlt jede Spur. Eine höhnische Botschaft an die Polizei? Die gut vernetzte Gesellschaftsdame Irene Adams und der wortkarge Leibwächter William Berger untersuchen den Fall auf ihre Weise. Schnell stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Doch kurz darauf wird eine weitere Leiche aus der Themse gezogen. Auch ihr fehlt der Kopf. Es beginnt die Jagd auf ein gesichtsloses Phantom.

Rezension / Meine Meinung:

Anfangs wird man als Neu-Leser der Reihe doch etwas ins kalte Wasser geworfen. Die Protagonisten haben ihren Hintergrund und ihre Geheimnisse. Doch nach und nach durchschaute ich die Verknüpfungen und fand mich in einem grausamen Mordfall wieder…

Will, ehemaliger Gendarm und jetziger Leibwächter, hatet vor einiger Zeit großen Anteil daran, dass Jack the Ripper aus London verschwunden ist. Doch nun tauchen erneut grausam hingerichtete Frauenleichen auf und die Bevölkerung ist sich sicher: der Ripper ist zurück! Doch Will und der Gendarm Reid wissen ganz genau, das kann nicht sein! Welches Monster treibt hier in London sein Unwesen? Reid kennt nur einen Mann, der diese Bestie stoppen kann: Will muss noch einmal sein außergewöhnliches Können unter Beweis stellen. Und auch Irene, mit der Will eine besondere Freundschaft verbindet, schaltet sich in den Fall ein. Auf keinen Fall will sie zulassen, dass weitere unschuldige Frauen gemeuchelt werden!

Das Setting im alten London ist extrem düster und hat damit die perfekte Atmosphäre für den Stoff. Die Protagonisten verkörpern ebenfalls hervorragend den Geist der damaligen Zeit. Und so bin ich den Figuren mit Spannung gefolgt.

Es gibt immer wieder Wendungen, die ich nicht vorhergesehen habe, dunkle Geheimnisse, böse Gedanken. Am Ende war ich wirklich überrascht, dass die Auflösung des Falles so vielschichtig war und wie dramatisch alles ausgeht. Auch wenn sich die Geschichte wegen der vielen englischen Ortsnamen und der vielen Protagonisten nicht ganz einfach lesen lässt, hat sie mir ungemein gut gefallen.

5 Sterne

5 Sterne

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