Wo der rote Mohn blüht

Eine Familiengeschichte, die weit in die Zeit des 1. Weltkrieges zurück geht und ein Familiengeheimnis, das heute endlich gelüftet werden soll…

Wo der rote Mohn blüht

von

Claudia Romes

300 Seiten

Wo der rote Mohn blüht

Klappentext:

Ein altes Gutshaus und eine Liebe, die die Zeit überdauert. Ein Familiengeheimnis im malerischen Flandern
Nach Jahren kehrt Kathleen auf den Gutshof ihrer Großmutter zurück, mit dem sie unvergessliche Erinnerungen verbindet: Die schönsten Sommer ihres Lebens und die erste große Liebe. Es ist, als wäre auf Gut Jonkershof die Zeit stehen geblieben. Nichts scheint sich verändert zu haben. Weder die Walnussallee, die zum Hof führt, nicht der rote Mohn, der immer noch rundherum wächst, und die frisch gebackenen Waffeln ihrer Großmutter duften wie früher.
Doch seine weiten Felder hüten auch ein Geheimnis, das nur darauf wartet gelüftet zu werden. Gemeinsam mit ihrer Jugendliebe Robin will Kathleen die Fäden der Vergangenheit entwirren und stößt dabei auf eine Wahrheit, die alles verändert.

Meine Meinung:

Kathleen besucht ihre 99-jährige Großmutter, die immer noch allein auf dem alten Gutshof der Familie wohnt. Sie will die alte Frau überreden, doch in ein Altenheim zu gehen, um rundum versorgt zu sein. Denn die Familie macht sich Sorgen um den Gesundheitszustand der alten Frau.

Als Kathleen auf dem Gut Jonkershof eintrifft, glaubt sie alle Befürchtungen bestätigt. Die Großmutter lässt im Feld Grabungen durchführen. Doch nicht um die Felder zu bewirtschaften. Was sucht sie und welches Geheimnis hütet und belastet sie so sehr!

Die Geschichte teilt sich auf in die Bereiche der heutigen Zeit und in Rückblicke zu Zeiten des 1. Weltkrieges. Wie ging es auf dem Hof damals zu? Wie haben die Kinder es erlebt, als die Deutschen über Flandern herfielen? Und was ist damals wirklich passiert?

Ich bin eigentlich kein Freund von Kriegsgeschichten, doch die Geschehnisse auf dem Hof im 1. Weltkrieg sind trotz aller spürbarer Angst und Dramatik zurückhaltend geschildert und bleiben größtenteils beim Schicksal der Familie auf dem Jonkershof. Dabei geht es um die Entbehrungen durch die Abgaben an das Heer, um die Angst der Mädchen, dass ihnen von den Deutschen Gefahr droht, von den Verlusten von Freunden und Nachbarn. Und von einer Liebe, die selbst schwerste Zeiten überwindet…

Die Geschichte ist sehr gefühlvoll, authentisch und emotional erzählt und lässt den Leser schnell und intensiv in die Geschehnissen eintauchen. Ich konnte mich vom Buch kaum lösen.

Ein wundervolles Buch über die Folgen von Völkerhass und doch voller Hoffnung.

5 Sterne

5 Sterne

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