Myrk

Nachdem mir die Ork-Geschichte des Autors hervorragend gefallen haben, wollte ich unbedingt mehr lesen. Hier kommt nun also sein neuestes Werk, in dem es düster und magisch zugeht…

Myrk

von

Michael Peinkofer

496 Seiten

Myrk
Bildquelle und Klappentext: Piper Verlag

Klappentext:

Sieben Schicksale. Drei Wurzeln. Ein Stamm.
Den alten Mythen nach umfasst ein gewaltiger Baum in den Tiefen des Waldes von Myrk alles Leben und alle Länder des Reiches. Doch die Völker des Hochwaldes sind in blutige Fehden verstrickt. Der grausame Häuptling Marfast strebt nach der Herrschaft über ganz Myrk und wandelt dabei auf einem schmalen Grat zwischen Ruchlosigkeit und Wahnsinn. Das Schicksal der Welt ruht nun auf den Schultern einer ungestümen Kriegerin, einer jungen Waldfrau und eines heimatlosen Jungen, in deren rätselhafter Vergangenheit eine außergewöhnliche Verbindung zu den Geistern des Waldes liegt.

Meine Meinung:

Eine fantastische Welt hat der Autor mit Myrk geschaffen. Doch im vor Leben strotzenden Wald mit seinen unterschiedlichsten Bewohnern geht es alles andere als friedlich zu. Die zwei mächtigsten Stämme sind tief verfeindet und rüsten zum gegenseitigen Krieg.

Dabei betreibt das Volk um den Herrscher Marfast grausamen Raubbau an der Natur, die sich anfängt zu rächen. Der Herrscher Kunnart hingegen hat ausser dem bevorstehenden Krieg noch ein anderes Problem: eine rebellische Tochter, die gern Kriegerin werden will! Schlimm genug, dass er keinen Sohn hat, so will auch noch eine Frau Kriegerin werden!

Auch an anderen Stellen des Reiches geschehen seltsame Dinge und finden die unterschiedlichsten Wesen eine neue Bestimmung. Denn es gehen geheimnisvolle, grausame Dinge in Myrk vor, die das gesamte Land verändern können.

Schnell habe ich mich in dieser magischen Welt verloren, in die unterschiedlichen Protagonisten verliebt. Jeder hat auf seine Weise eine schwere Bürde zu tragen und einen wichtigen Teil zum Fortbestand von Myrk zu leisten. Es gibt immer wieder Parallelen zu bekannten Märchen und Mythen, aber sie enden jeweils anders als erwartet.

Die Story ist grausam, blutig und magisch zugleich.

Im tieferen Sinne geht es aber eben auch um den achtsamen Umgang mit der Natur. Besonders der Schluss macht dies noch einmal deutlich.

Ein wirklich tolles, fesselndes Fantasy-Werk!

5 Sterne

5 Sterne

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