Market of Monsters

Eine grausame Geschichte über Unnatürliche und deren Wert auf dem Schwarzmarkt. Nichts für schwache Nerven…

Market of Monsters

von

Rebecca Schaeffer

384 Seiten

Market of Monsters
Bildquelle und Klappentext: Piper Verlag

Klappentext:

Nita stammt aus einer Familie von Jägern. Sie handeln auf dem Schwarzmarkt mit Trophäen von Monstern aller Art. Ein lukratives Geschäft, denn viele glauben, sie könnten deren übernatürliche Fähigkeiten in Form von Pulvern, Blut oder anderen Körperteilen auf sich übertragen. Doch als Nitas Mutter ein „Monster“ lebend mit nach Hause bringt, das wie ein ganz normaler junger Mann aussieht, verhilft Nita ihm zur Flucht. Ein folgenreicher Schritt: Wenig später wird sie entführt und landet als Sensation auf einem Schwarzmarkt, denn Nita selbst ist auch nicht ganz menschlich …

Meine Meinung:

Vorab: Die Geschichte hat mich erschreckt, da ich „so etwas“ nicht erwartet hatte! Sie ist blutig und brutal! Wer hier eine mystisch süße Fantasystory erwartet, bitte nicht lesen!

Nita ist eine junge Frau, die ihrer Mutter hilft, bestimmte „Unnatürliche“ zu zerlegen und deren Einzelteile im Darknet zu verkaufen. Viele Teile der Monster bringen viel Geld ein und davon lebt die Familie. Die Mutter jagt und tötet, die Tochter zerlegt. Und so brutal dies klingt, so brutal ist auch die Geschichte!

Alles ändert sich, als Nitas Mutter erstmals kein totes Monster nach Hause bringt, sondern ein Lebendes. Einen Jungen, der Nita an ihrem Handeln zweifeln lässt. Doch sie weiß, ihre Mutter würde ihr Schreckliches antun, wenn sie Mitleid zeigen würde. Was tun?

Ich war schockiert über die Brutalität der Handlung! Doch gleichzeitig fasziniert, dass sich eine Autorin traut, die Geschichte einmal aus dieser Perspektive zu erzählen. Denn, seinen wir ehrlich, ist der Mensch nicht genau so?! Gierig, brutal und unbarmherzig, wenn es um ein seltenes Gut geht, sei es Nashornpulver, Tigerknochen oder Haifischflossen. Dann sind die Tiere nichts als Beifang. Und genau so verhält es sich in diesem Buch mit den „Unnatürlichen“.

Als Nita selbst als „Monster“ in Gefangenschaft gerät und in Teilen verkauft werden soll, gerät ihre Welt vollkommen aus den Fugen. Sie muss zum Äußersten greifen, muss Dinge tun, die sie niemals tun wollte und Leid ertragen, dass sie fast um den Verstand bringt. Außerdem muss sie mit dem Wissen klar kommen, dass ihre eigene Mutter sie ans Messer geliefert hat.

In wirklich verstörend brutaler Weise wird hier geschildert, wie Händler mit der „Ware Monster“ umgehen, wie rücksichtslos sie bei lebendigem Leib zerstückelt werden und wie eine junge Frau durch diese traumatischen Erlebnisse selbst immer weiter an den Rand der Hölle gerät.

Bis zur letzten Seite hört das Grauen nicht auf, die seelischen Qualen, die Hoffnungslosigkeit… und als ein kleiner Funken Hoffnung am Horizont auftaucht, ändert eine scheinbar harmlose Begegnung alles! Fortsetzung garantiert!

Ich bin geflashed, geschockt und extrem überrascht von diesem Buch! Hier würde ich gern mehr lesen!

5 Sterne

5 Sterne

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