Im Schatten der Vanille

Ein wenig Romantik und Urlaubsstimmung ist auch im Winter eine feine Sache, oder? Im folgenden Buch dürfen wir mit der Protagonistin nach Sansibar reisen und uns in die exotischen Düfte der Gewürzinsel hineinträumen…

Im Schatten der Vanille

Die Sansibar-Saga 1

von

Cornelia Engel

333 Seiten

Im Schatten der Vanille
Bildquelle und Klappentext: Amazon Publishing

Klappentext:

Samtig-warm wehte der Duft der Vanille über die Zuckerrohrfelder durch die Nacht.

Sansibar, 1880: Voller Hoffnung, ihr altes Leben für immer hinter sich zu lassen, verlässt Elisabeth den Überseedampfer, der sie aus Lübeck hierhergebracht hat. Die Gewürzinsel, ein quirliger Marktplatz für den Handel mit Nelken, Zimt, Orangen, Elfenbein und Vanille, scheint ihr wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Aber die Realität auf der Insel ist hart. Zwar erregt die junge Frau Aufsehen bei den Männern, aber in der Handelswelt ist sie nicht willkommen. Und nicht jeder, der ihr Avancen macht, meint es ehrlich mit ihr. Wenn sie in die Augen des Pflanzers Jacob blickt, schlägt ihr Herz schneller, doch darf sie ihren Gefühlen trauen, wenn sie selbstbestimmt ihren Weg gehen will?

Meine Meinung:

Elisabeth hat alles auf eine Karte gesetzt: sie hat ihre Heimat Lübeck für immer verlassen, um auf Sansibar für ihren Bruder Gewürznelken zu erwerben. Doch sie hat noch ganz andere Gründe, ihrer Heimat den Rücken zu kehren. Ein dunkles Geheimnis lastet auf der jungen Frau.

Als sie in Sansibar ankommt, ist leider nichts so, wie sie es erwartet hat. Viele unangenehme Überraschungen warten auf sie und viele Hürden müssen genommen werden. Doch aufgeben und zurückkehren ist für Elisabeth keine Option. So kämpft sie sich durch die von Männern dominierte Geschäftswelt, gerät immer wieder an ihre Grenzen und geht doch unbeirrbar ihren Weg.

Eine zauberhafte Geschichte über eine Frau, die in einer Zeit, da Frauen nur schmückendes Beiwerk der Männer waren, für Emanzipation und Gleichberechtigung kämpft. Die traumhafte Kulisse ruft wundervolle Bilder im Kopf hervor. Man kann die exotischen Gewürze und Pflanzen fast riechen. Auch Rassenprobleme werden dezent angesprochen und eine kleine Liebelei darf natürlich auch nicht fehlen. Alles so fein ausgewogen, dass die Geschichte nie kitschig wirkt.

Elisabeth ist eine tolle, starke Frau, die ihre Schwächen jedoch ehrlich eingesteht und ein ums andere Mal an ihre seelischen Grenzen stößt.

Die Geschichte hat mich fasziniert und mitgerissen. Die Handlung ist spannend und schlüssig, das Ende wundervoll offen, ohne über-dramatisiertem Cliffhanger. Könnte man auch genau so stehen lassen.

Aber natürlich freue ich mich auch auf eine Fortsetzung und auf den 2. Teil.

5 Sterne

5 Sterne

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