Die Henkerstochter und der Fluch der Pest

Eine Henkersfamilie, eine Seuche, ein Mörder, ein perfider Plan.. und das alles im 16. Jahrhundert! Wenn das nicht Spannung verspricht!

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest

Die Henkerstochter-Saga 8

von

Oliver Pötzsch

736 Seiten

Bildquelle und Klappentext: Ullstein Verlag

Klappentext:

Sommer 1679. Die Pest, die bereits in Wien wütet, breitet sich in Bayern aus. Der Schongauer Scharfrichter Jakob Kuisl wird von einem Pestkranken aufgesucht, der kurz darauf zusammenbricht. Bevor er stirbt, flüstert er Jakob Kuisl noch ein paar rätselhafte Worte ins Ohr: Kuisl muss Kaufbeuren retten, ein schwarzer Reiter spielt dort mit seiner Pfeife zum Tanz auf, der Mörder hat zwei Gesichter. Gemeinsam mit seiner Tochter Magdalena geht Jakob Kuisl den geheimnisvollen Andeutungen nach. Ein gefährliches Unterfangen, denn inzwischen gibt es immer mehr Tote in Kaufbeuren. Doch was steckt dahinter – die Seuche oder ein raffinierter Mörder?

Meine Meinung:

Anfangs hatte ich noch Bedenken, ob ich in das Buch hineinfinde, da es sich ja offensichtlich um eine Reihe handelt. Doch davon merkt man zum Glück nichts. Man kann das Buch ganz unabhängig von den anderen Bänden lesen.

Es geht um den recht eigenwilligen und sturen Henker Jakob Kuisl, der nichts mehr liebt, als Geheimnisse aufzudecken. Doch dabei gerät er dieses Mal in tödliche Gefahr.

Auch seine Tochter Magdalena und ihr Ehemann Simon sind einer mysteriösen Todesserie auf der Spur. Es ist spannend, wie Simon, der angehende Arzt, die Verbreitung der Pest erforscht, an einer Heilung dieser Krankheit arbeitet und versucht, die Menschen aufzuklären.

Und Magdalena? Sie will eigentlich nur ihren verschollenen Sohn finden, doch bald schon spioniert sie im Ort herum, versucht dem vermeindlichen Mörder auf die Schliche zu kommen und bringt sich dabei in Lebensgefahr!

Und auch die Kuisl-Kinder kommen nicht zu kurz in der Geschichte. Der Eine muß einen mysteriösen Auftrag erfüllen und gerät dabei mitten hinein in die Pest-Quarantäne. Ein anderer Kuisil-Junge schleicht mit einer unerklärbaren, inneren Wut durch die Gassen und bringt dabei auch seine kleine Schwester in Gefahr, weil er allen beweisen will, dass er besser ist als seine Brüder!

So erlebt der Kuisl-Clan also an vielen Stellen ganz unterschiedliche Abenteuer, die am Ende aber ein Großes Ganzes ergeben. Mega spannend! Auch die Protagonisten selbst sind so einzigartig, liebenswert, außergewöhnlich, interessant und sympatisch trotz ruppiger Art, dass ich die Geschichte ruck zuck gelesen hatte.

Die Story über die Pest, eine hochansteckende Krankheit und die Folgen für die Bevölkerung: Ausgangssperre, Kontaktsperre, einsperren von Erkrankten, ist doch irgendwie wieder aktuell, oder was meint ihr?

Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Die Mischung aus historischem Roman, geschichtlichen Hintergründen, Medizin, Wissenschaft, Aberglaube und Krimi ist sehr spannend und interessant gemischt.

Hat mir gefallen. Diese Autorin werde ich im Blick behalten.

5 Sterne


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