Blutige Stufen

Eine ganze Weile ist es nun schon her, dass der letzte „Carter“ erschien.. Mit „Bluthölle“ und dem 11. Teil der Reihe, hat mich der Autor wieder maßlos geschockt und begeistert! Lange mußten die Fans nun warten, dass es endlich weiter geht.. und hier kommt er endlich, der neue Roman:

Blutige Stufen

Hunter-und-Garcia-Thriller Teil 12

von

Chris Carter

496 Seiten

Blutige Stufen
Bildquelle und Klappentext: Ullstein Buchverlage

Klappentext:

Eine entsetzlich zugerichtete Frauenleiche – und Furcht ist nur der Anfang

 Machen Sie sich bereit für einen neuen, blutigen Fall vom LAPD Ultra Violent Crimes Unit. Detective Robert Hunter und sein Partner Garcia jagen einen perfiden Serienkiller. Die blutige Art des Tötens ist nicht das Einzige, was diesen Killer antreibt. Für ihn sind Angst, Schmerz und der Tod Teil einer Lektion. Und er ist der Lehrmeister. Als eine zweite Frau grausam umgebracht wird, fragen Hunter und Garcia sich, wie viele Gedichte dieser Serienkiller noch schreiben wird. Ihnen bleibt nicht viel Zeit … 

Meine Meinung:

Was für eine Hölle hat der Autor hier wieder geschaffen! Auf fast schon ruhige, distanzierte Art tötet ein Killer auf eine Weise, die selbst für die hartgesottenen Ermittler der UV-Einheit abartig ist. Denn dem Täter reicht das Töten allein nicht aus. Er „genießt“ sein erzeugtes Grauen länger…

Hunter und Garcia sind ratlos, welche Motive diesen grausamen Killer antreiben. Auch, wie er seine Opfer wählt ist unklar.

Der Autor steigert das Grauen für den Leser besonders gemein, indem er von Mord zu Mord ein wenig mehr vom jeweiligen Opfer Preis gibt. Das erste Opfer wird nur kurz „erlebt“, doch schon vom nächsten Opfer erfährt der Leser ein wenig mehr aus seinem Privatleben.. und so lernt man diese Personen Stück für Stück kennen und leidet dann noch viel mehr mit den Beteiligten.

Die Taten an sich sind extrem brutal und anschaulich beschrieben, sodass dieses Buch wieder auf keinen Fall für schwache Gemüter geeignet ist.

Die Suche nach Hinweisen gleich der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Viele kleine Puzzleteilchen wollen einfach nicht in ein Gesamtbild passen… bis…

Ein dramatischer, unglaublicher Schluss hat mich überrascht und auch ein wenig staunen lassen. DAS hätte ich nie erwartet und es war auch für die Hunter-und-Garcia-Reihe vollkommen neu!

Herr Carter hat es mal wieder geschafft, das Grauen auf ein neues Niveau zu heben und dabei trotzdem die Emotionen der Beteiligten hervorragend eingefangen! Ein sehr grausames aber extrem spannendes Buch!

5 Sterne

5 Sterne

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