Blake – Der Geschmack des Todes

Blake, ein sehr spezieller, abartiger Typ hat mich schon in seinem ersten Fall für das FBI fasziniert. Endlich gibt es eine Fortsetzung und ich konnte es kaum erwarten, sie zu lesen:

Blake – Der Geschmack des Todes

Timothy-Blake-Serie, Band 2

von

Jack Heath

480 Seiten

Blake - 2
Bildquelle und Klappentext: Verlagsgruppe Randomhouse

Klappentext:

Einst half Timothy Blake dem FBI dabei, Verbrechen aufzuklären. Nicht so sehr um der Gerechtigkeit willen, sondern weil er gerne Rätsel löst. Und weil das Arrangement es ihm ermöglichte, einen Gewissen Appetit zu stillen: Der eine oder andere Verbrecher verschwand ganz einfach …

Inzwischen hat Blake bei Charlie Warner angeheuert, einer Größe des lokalen Untergrunds. Für sie kümmert sich Blake um die Entsorgung der anfallenden Leichen – natürlich auf seine Weise. Als das FBI erneut um seine Hilfe in dem Fall eines vermissten Professors bittet, kann Blake beim besten Willen nicht Nein sagen. Denn der Professor ähnelt auf frappierende Weise dem Mann in seiner Gefriertruhe …

Meine Meinung:

Blake hat es nicht geschafft, irgendwie die „Kurve“ zu bekommen. Im Gegenteil. Um seinen ganz speziellen Appetit zu stillen arbeitet er mit einer Frau zusammen, die immer mal wieder Leichen zu entsorgen hat. Und dafür ist Blake genau der Richtige. Doch die letzte Übergabe eines „Paketes“ scheitert, denn Blake findet zufällig eine andere Leiche. Als diese gut verstaut in seiner Tiefkühltruhe liegt, bittet das FBI abermals um seine Hilfe. Vermißt wird… genau, der Mann in Blakes Truhe.

Nun muß Blake also einerseits aufpassen, dass seine Zusammenarbeit mit der Unterweltgröße Charlie Warner nicht auffliegt und andererseits der Fall des Vermißten nicht zu genau untersucht wird.

Ein Zusammenhang mit viel mehr vermißten Männern lässt den Fall allerdings in einem ganz anderen Licht erscheinen. Alles scheint mit einer Dating-App und ganz speziellen Vorlieben zu tun zu haben. Oder gibt es mehrere Täter?

Ein spannendes Verwirrspiel beginnt, es ist nie ganz klar, wohin die Reise führt. Und über allem schwebt Blakes ganz besonderer Hunger.

Die Geschichte ist wahrlich nichts für schwache Nerven und hat einen ganz eigenen, sehr speziellen Humor. Ich persönlich mag Blake irgendwie total gern. Er ist wie Hannibal Lecter, nur nicht so kultiviert 😉

Das Ende ist dann aber doch ganz anders, als erwartet und bietet reichlich Stoff für Teil 3! 😉

Von mir gibt es volle 5 Sterne

5 Sterne


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