Andromeda

Ein Buch aus den 1970ern, neu aufgelegt und noch genauso spannend, wie damals… finde ich. Hier kommt

Andromeda

von

Michael Crichton

320 Seiten

Andromeda
Bildquelle und Klappentext: Verlagsgruppe Randomhouse

Klappentext:

Eine unbemannte Raumsonde des US-Militärs entdeckt einen außerirdischen Organismus in der oberen Atmosphäre und nimmt eine Probe. Doch bei der Rückkehr zur Erde geschieht das Unfassbare: Die Sonde stürzt in der Nähe der Stadt Piedmont in Arizona ab. Kurze Zeit später sind alle Bewohner der Kleinstadt tot. Die Regierung aktiviert das Project Wildfire und ruft die vier besten Biophysiker in einem unterirdischen Labor zusammen. Sie haben nur wenig Zeit, ein Mittel gegen den extraterrestrischen Organismus zu finden, denn der hermetisch abgeriegelte Bunker wird sich selbst zerstören, wenn die Wissenschaftler versagen …

Meine Meinung:

Alles beginnt in einem kleinen Ort in Arizona. Binnen weniger Stunden ist der gesamte Ort ausgelöscht, alle Menschen sind tot. Alle? Nein, es gibt überlebende… Ausgelöst wurden die seltsamen Todesfälle von einem Organismus, der auf einer abgestürzten Raumsonde haftete.

Jetzt muß alles ganz schnell gehen. Seit Jahren gibt es ein Szenario für diesen Fall, das nun in Kraft tritt. 5 Wissenschaftler werden in die Geheimbasis Wildfire gebracht und sollen den Organismus erforschen.

In einer fast schon sterilen, dokumentarischen Erzählart erlebt der Leser 5 Tage des Erforschens, des Enträtselns und der Erfolge und Rückschläge. Durch diese ganz besondere Schreibweise ist man bis zum Schluß überzeugt, dass die Geschichte komplett der Wahrheit entspricht und genau so sich abgespielt haben muß. Viele wissenschaftliche Analysen und Zitate untermauern die Realität des Geschriebenen.

Ich war von Anfang an fasziniert und konnte das Buch kaum eine Sekunde weglegen! Mich haben weder der Dokumentarstil noch die oft komplizierten Wissenschaftsberichte gestört, im Gegenteil. Ich fieberte mit den Protagonisten mit und durch so kleine Sticheleien des Autors wie: „Hätten sie an dieser Stelle weiter geforscht, wäre alles ganz anders gekommen.“ … oder… „..und das war der 2. entscheidende Fehler bei den Analysen, doch das sollten die Wissenschaftler erst viel später merken.“ war ich total hibbelig, was denn nun am Ende wirklich geschah! Aaaahh…

Eine faszinierende Geschichte, die uns beim Gedanken an „außerirdisches Leben“ in eine ganz neue Richtung denken lässt.

5 Sterne

5 Sterne

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