Märchenwald

Martin Krist hat mich schon mit einigen Büchern begeistert. Seine „Spezialität“? Den Leser verwirren! Das kann er hervorragend! Und das macht sein Bücher so mega spannend… nun.. dann mal auf in den

Märchenwald

von

Martin Krist

320 Seiten

Bildquelle und Klappentext: www.martin-krist.de

Klappentext:

Mitten in der Nacht wird Max von seiner Mutter geweckt. »Seid still«, sagt sie weinend, als sie den Zehnjährigen und seine vier Jahre alte Schwester Ellie in einen Wandschrank sperrt. »Geht zu Opa …«, hören die Kinder sie noch flüstern, dann fliegt krachend die Haustür auf. Ihre Mutter schreit. Ellie weint. Um sie zu beruhigen, erzählt Max ihr die Geschichte vom Märchenwald.

Während Max und Ellie auf dem Weg zu ihrem Großvater sind, erwacht auf dem Alexanderplatz eine junge Frau blutüberströmt und ohne Gedächtnis.

Im Wedding steht Kommissar Kalkbrenner vor dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere. Und der Märchenwald birgt nichts Gutes.

Meine Meinung:

Ein sehr beängstigender Beginn: Die Kinder Max und Ellie werden von ihrer Mutter in eine Abstellkammer gesperrt, kurz bevor jemand die Haustür aufbricht und Tumult in der Wohnung ausbricht. Was ist mit Mama passiert und vor wem hatte sie Angst? Als es in der Wohnung still ist, befreien sich die Kinder, doch ihre Mutter ist verschwunden. Also nimmt Max seine 4-jährige Schwester an der Hand und bricht auf zum Opa. Doch die Kinder verlaufen sich und gerate in einige Turbulenzen.

Andernorts lernt der Leser Zoe kennen. Sie erwacht in einer schmuddeligen Gasse ohne Erinnerung. Was ist ihr passiert? Warum hat sie lauter blaue Flecken und zerrissene Kleider? Und wer ist dieser junge Mann, der ihr erst hilft und dann aber ein ganz anderes Gesicht zeigt? Zoe flieht und irrt durch Berlin. Wer ist sie? Wo kommt sie her und was ist passiert?

Und Kalkbrenner? Der ermittelt im Fall des toten Frührentners, der zwar offensichtlich einen Herzanfall hatte, aber ein monströses Geheimnis hütete!!

Und nach und nach treffen alle Protagonisten aufeinander… läuft alles auf einen Punkt zusammen… entwirren sich die Knoten…

Diese unterschiedlichen Handlungsstränge sind jeder für sich schon mega spannend, wenn aber unterschiedliche Protagonisten immer mal wieder am selben Ort auftauchen, sich sogar zufällig begegnen, ohne erkennbaren Zusammenhang, dann wird die Spannung fast unerträglich!

Der „Fall“ selbst ist mehr als abartig, brutal, eklig und pervers. Nichts für schwache Nerven, auch wenn keine großen Details beschrieben werden. Das Kopfkino reicht aus für schlaflose Nächte!

Und als am Ende alle Fäden zusammen laufen, der Nebel sich lichtet und die Zusammenhänge klar werden, ist der Schrecken nur umso größer!!

Echtes Grauen, rätselhafte Begegnungen und „märchenwaldähnliche Zustände“ garantieren einen genialen Lesespaß!! Wenn man auf mega gute Thriller steht! Absolute Leseempfehlung!

5 Sterne


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