Unschuldsengel

Ein Kind, das nicht spricht und eine Mutter, die nicht weiß, wie sie helfen kann.. doch dann geschieht es… die Kleine spricht… der Klappentext klang spannend…

Unschuldsengel

von

Zoja Stage

448 Seiten

Klappentext:

In den Augen ihres Vaters Alex ist die achtjährige Hanna ein süßer Engel, der keiner Seele etwas zuleide tun würde. Zusammen mit Suzette, Alex‘ Ehefrau, führt die kleine Familie ein beschauliches Vorortleben. Suzette liebt ihre Tochter, aber deren Verhalten bereitet ihr zunehmend Sorge. Hanna spricht kein Wort und verhält sich anderen Kindern gegenüber äußerst aggressiv. 

Eines Tages beginnt Hanna, ihrer Mutter anstelle der Hausaufgaben hasserfüllte Botschaften zu schreiben. Denn Hanna will ihren Daddy für sich alleine haben, und dafür ist ihr jedes Mittel recht – je gründlicher, desto besser. Sie hat es auf das Leben ihrer Mutter abgesehen. Nach einem Streit spricht Hanna zum ersten Mal: „Ich bin nicht Hanna“ sagt sie, mit verdrehten Augen. Sie sei Marie-Anne Dufosset, die letzte auf dem Scheiterhaufen verbrannte Hexe Frankreichs, behauptet das kleine Mädchen mit erschreckend überzeugendem französischen Akzent. Doch hat das Mädchen wirklich einen Pakt mit dunklen Mächten geschlossen oder leidet sie nur an psychischen Problemen? Suzette und ihr Mann Alex sind sich bald nicht mehr sicher, was Realität und was Wahnsinn ist…

Meine Meinung:

Ganz ehrlich? Ich habe etwas ganz anderes erwartet.. aber von vorn:

Das Buch ist in wechselnden Kapiteln aufgebaut. Ein Kapitel aus Sicht der Mutter, das nächste immer aus Sicht des Mädchens Hanna.

Die Mutter ist genervt vom Kind, das nicht spricht aber immer öfter aggressiv ihr gegenüber reagiert. Doch ihr Mann sieht in Hanna nur ein kleines, unschuldiges Mädchen. Er glaubt die Anschuldigungen nicht, ist doch Hanna in seiner Nähe immer besonders lieb.

Mutter Suzette ist verzweifelt, sucht Hilfe an vielen Stellen, doch ohne Erfolg.

Hannas Sicht dagegen ist eher verwirrend. Das Mädchen denkt wie eine Erwachsene und agiert extrem berechnend. Dabei sind ihre Gedanken oft auch verworren und mit viel Fantasterei gemischt. Sie war mir von der ersten Seite an unsympathisch.

Bald ging mir Hannas berechnende Art und ihre Aggressivität der Mutter gegenüber nur noch auf die Nerven.

Ein Kind, was davon träumt, seine Mutter zu töten… eine Mutter, die Angst vor ihrer eigenen Tochter hat… ein Vater, der dem Unschuldsengel keine Bösheit zutraut…

Mir war das alles zu viel und ich habe das Buch dann nach dem ersten Drittel abgebrochen. Habe einfach keinen Draht zu den Protagonisten und der Handlung gefunden.


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