Totenkünstler

Vor einiger Zeit habe ich mit den Büchern von Chris Carter angefangen, denn die Reihe wird von vielen Thriller-Fans hoch gelobt. Das „Kennenlernen“ war recht holprig, doch ich gab nicht auf und der Autor erhielt mit „Der Vollstrecker“ eine 2. Chance. Dieses Buch gefiel mir besser. Nun habe ich Teil 4 der Hunter-Reihe als Hörbuch bekommen und war gespannt, ob Carter mich nun mehr begeistern konnte:

Der Totenkünstler

Hunter-Reihe Teil 4

von

Chris Carter

Gelesen von Uve Teschner, 6 CD´s, gekürzte Lesung

Bildquelle und Klappentext: Hörbuch Hamburg

Klappentext:

Die Angst geht um beim Los Angeles Police Department. Wer von ihnen wird das nächste Opfer? Ein brutaler Mörder tötet Polizisten und formt aus ihren Körpern abscheuliche Figuren. Er versteht sich als Künstler. Und genau da setzen Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia mit ihren Ermittlungen an. Hunter weiß, wie Mörder denken. Und das könnte sein Todesurteil sein.

Meine Meinung:

Uah, gleich vorweg: hier geht es richtig zur Sache! Ein extrem abartiger Mord ruft Hunter und Garcia auf den Plan: hier wurde nicht „nur“ gemordet, nein, der Täter hat auch noch eine Skulptur aus den Leichenteilen gebaut!! Nichts für schwache Nerven!

Der Sprecher der CD ist Klasse und man taucht als Leser sofort in die Story ein. Man spürt den Horror, die Ratlosigkeit der Ermittler und die Angst der Opfer.

Nach und nach geht das Morden weiter und es ist klar, dass alle Opfer etwas gemeinsam haben müssen… doch worauf es hinaus läuft, ist sehr gut verschleiert. Der Autor führt den Leser immer wieder in die Irre… obwohl gleich am Anfang ein Verdächtiger fest steht. Doch wo steckt er, wie sieht er aus und was ist sein nächster Schritt?

Nicht ganz so gut fand ich die junge Frau, die den Ermittlern hilft. Ein Computergenie, eher introvertiert aber sehr aufgedreht, hat immer ein geordnetes Chaos um sich herum, sitzt gern auf dem Boden mit ihrem Laptop zwischen ihren Unterlagen und findet die verstecktesten Hinweise im Netz oder auf Computern… ihre Art und Weise hat mich zu sehr an eine Akteurin aus der Fernsehserie „Navi CSI“ erinnert… wer hier kopiert hat, weiß ich zwar nicht, aber ich mochte sie nicht…

Die brutalen Morde werden teilweise aus Sicht der Opfer erlebt, zwar nur in kurzen Sequenzen, aber sehr anschaulich. Wirklich nichts für Zartbesaitete. Das Rätsel der Skulpturen tut ein Übriges, um die Spannung bis zur letzten Seite zu halten.

Und die Auflösung des Falls hat mich wirklich überrascht!!

Jetzt hat mich Chris Carter vollends in seinen Bann gezogen und die nächsten Bücher werde ich mir ganz sicher noch „vornehmen“!

5 Sterne


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