Die Dynastie der Maschinen

Heute habe ich etwas Besonderes für alle Fantasy-Fans und Visionäre… stellt euch vor, es gäbe sie wirklich, die Roboter, die Maschinenmenschen und sie leben mitten unter uns….

Die Dynastie der Maschinen

von

Daniel H. Wilson

(416 Seiten)

Bildquelle und Klappentext:
Droemer Knaur Verlag

Klappentext:

Sie wissen alles, sie beherrschen alles – und sie sterben nicht. Sie sind die »Avtomat«, uralte menschenartige Roboter. Seit Jahrtausenden leben sie unerkannt unter uns. Doch ihre Zeit läuft ab: Sollte es ihnen nicht gelingen, eine neue Energiequelle zu finden, droht ihnen der Untergang. Noch dazu sind die beiden mächtigsten Avtomat in einen Machtkampf verstrickt. Mitten in diesen mörderischen Konflikt gerät die Archäologin June: Beim Versuch, etwas über die Herkunft eines mysteriösen Artefakts herauszufinden, macht June eine ebenso sensationelle wie tödliche Entdeckung …

Meine Meinung:

Es beginnt im 17. Jh., als Zar Peter eine Maschine in Auftrag gibt, die ihm selbst erschreckend ähnlich sieht. Dieser Avtomat soll der nächste, unsterbliche Zar werden! In einer kleinen, versteckten Werkstatt wird also Peter „geboren“. Doch vor ihm gab es schon jemand anderen in dieser Werkstatt. Ein kleines Puppenmädchen mit Porzellangesicht und zartem Stimmchen. Elena ist Peters „Schwester“ und er liebt sie innig. Versteckt vor der Welt lernen die beiden Uhrwerk-Maschinen die Gebräuche und Regeln der Menschen. Doch als der Zar stirbt, steigt die Zarin auf den Thron und will die verhaßten Maschinen vernichten. Die beiden müssen fliehen…

In der Gegenwart macht sich die Forscherin June auf die Suche nach alten, mystischen Artefakten. Auch sie selbst besitzt ein altes Artefakt, welches sie von ihrem Großvater bekommen hat. Doch dessen Geheimnis konnte sie noch nicht entschlüsseln. Als June aber eine geheimnisvolle Puppe findet und durch einen Trick „zum Leben erweckt“, überschlagen sich die Ereignisse. June muß fliehen, wird von unheimlichen Leuten verfolgt und merkt bald, dass sie mitten in einen Krieg der Avtomat geraten ist.

An der Seite des geheimnisvollen Avtomat Peter macht sie sich auf, ihr eigenes Leben zu schützen und vielleicht auch die Avtomat zu retten. Doch wem kann sie trauen? Wer ist Mensch, wer ist Maschine?

Ich fand die Idee super spannend. Menschenähnliche Maschinen, die unerkannt unter uns leben und das Leben der Menschen seit Generationen indirekt mit ihrem Wissen beeinflussen.

Die Rückblicke sind sehr aufschlußreich, interessant auch die Methoden, mit denen die Avtomat in der Vergangenheit ihre Identität verschleiert haben. Denn, „Knochen“ und „Hautersatz“ waren damals noch primitiv und auffällig.

Leider gibt es mehrere Szenen, die recht unlogisch sind oder sogar Fehler enthalten… wenn z.B. Peter so laut ruft, dass das Haus erzittert und in seinem Innern etwas zerreißt.. er kann nur noch krächtzen.. und im nächsten Absatz ruft er mit fester Stimme…. Moment mal… sowas fällt mir immer sofort auf und darüber stolpere ich. Und so gab es etliche solcher Szenen. Vielleicht habe ich das falsch verstanden, vielleicht irreführend übersetzt… keine Ahnung. Ich bin drüber gestolpert.

Aber davon abgesehen ist das Buch eine spannende Jagd nach Antworten, ein brutales Aufeinandertreffen von Mensch und Maschine, die Suche nach der Wahrheit und dem Sinn der Avtomat.

Mal was Anderes und spannend.

4 Sterne


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