Auf den Hügeln Roms

Heute geht es mal wieder romantisch zu auf meinem Blog. Und nach meinem Rom-Urlaub in diesem Frühjahr habe ich dieses Buch noch mehr genossen:

Auf den Hügeln Roms

von

Margot S. Baumann

(368 Seiten)

Klappentext:

Fotografieren ist Ophelias große Passion. Als Siegerin eines Foto-Wettbewerbs kann sie sich ihren Herzenswunsch erfüllen: Endlich nach Rom zu reisen, um die schönsten Motive einzufangen. Eines davon soll sogar ihr Leben verändern. Denn bei Durchsicht der ersten Aufnahmen entdeckt sie eine Frau, die ihrer verstorbenen Mutter verblüffend ähnlich sieht – nur in jungen Jahren. Wie ist das möglich?

Schon einen Tag später erblickt sie die geheimnisvolle Frau erneut – dieses Mal in Begleitung eines gut aussehenden Mannes. Auf einer Vespa folgt Orphelia den beiden spontan quer durch die Stadt bis zu einer prächtigen Villa in den Hügeln Roms. Durch ein Missverständnis erhält sie Zugang zur Villa und lernt sowohl die mysteriöse Fremde als auch den temperamentvollen Cesare kennen.

Schon bald entdeckt Ophelia, dass sie alle ein altes Geheimnis verbindet. Gemeinsam mit Cesare begibt sie sich auf die Suche und hofft immer mehr, der ganz großen Liebe begegnet zu sein. Zumindest scheinen ihre Gefühle und seine Signale eindeutig zu sein … oder ist alles doch nur vorgetäuscht?

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt ganz zauberhaft: Ophelia macht sich auf den Weg nach Rom, um sich ihren lang gehegten Traum zu verwirklichen: endlich all die wundervollen Sehenswürdigkeiten zu fotografieren und darüber zu bloggen.

Anfangs läuft auch alles wie geplant. Der Leser reist mit der jungen Frau zu den berühmtesten Orten Roms und spürt das Flair dieser Stadt durch ihre Emotionen. Ich fand das ganz wundervoll.

Doch nachdem Ophelia die geheimnisvolle Frau sieht, die ihrer Mutter erstaunlich ähnlich sieht, hat sie eine neue Mission: sie will die Frau kennen lernen und herausfinden, ob diese Ähnlichkeit nur Zufall ist, oder ein Geheimnis dahinter steckt.

Als sie nun durch eine Verwechslung bei der Familie Orsini, so heißt die geheimnisvolle Frau, als Haushälterin eingestellt wird, scheint sie ihrem Ziel sehr nahe. Doch natürlich kommt alles ganz anders. Ophelia kann zwar den eingebildeten Hausherren Cesare anfangs nicht leiden, doch verliebt sie sich nach und nach in den charismatischen Römer. Und so kommt es, wie es kommen muß…

Das Buch ist ein Wechselbad der Gefühle. Von aufgeregtem Tatendrang zu einer heißen Affäre bis hin zu wütenden Beleidigungen und hoffnungsloser Niedergeschlagenheit.

Der Hergang und Ausgang der Geschichte ist vielleicht vorhersehbar, aber total süss arrangiert und die Protagonisten sehr liebenswert. Am Ende mag man das Buch kaum aus der Hand legen und möchte den Protas so gern helfen, die Mißverständnisse aufzuklären. Sind doch alle total sympatisch.

Ein ganz zauberhaftes Buch über eine aufregende Stadt, ein düsteres Familiengeheimnis und die ganz große Liebe.

5 romantische Sterne von mir!


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