Einherjer – Feuer und Meer

Den Autor Pascal Wokan kennt ihr von meinem Blog durch die hervorragenden, anspruchsvollen Fantasy-Bücher der Arakkur-Serie. Der 3. Teil fehlt mir noch, den werde ich demnächst lesen. Doch erst einmal stelle ich Euch ein ganz neues “Universum” vor. Denn Pascal Wokan hat eine neue Reihe am Start:

Einherjer: Feuer und Meer

von

Pascal Wokan

(430 Seiten)

Bildquelle: Pascal Wokan

Klappentext:

Ein gefallener Held auf der Suche nach Vergebung.
Ein untergegangener Orden, der neu gegründet werden muss.
Ein uralter Feind, der wieder erwacht.

Skaldheim ist ein von Schnee und Eis beherrschtes Land. Einst von namhaften Kriegern beschützt, die als ehrenvoll Gefallene zu Auserwählten der Götter wurden, ist es fünfhundert Jahre später von Krieg und Intrigen zerrüttet.
Asgrim Krummfinger, ein Kriegsheld vergangener Tage, läuft vor seinem Schicksal davon und lässt das zerfallene Reich hinter sich zurück. Der Glanz seiner früheren Heldentaten ist längst verblasst und die Erinnerungen in Met ertränkt. Doch die Vergangenheit kann nicht ruhen, als eine Gruppe Abenteurer an ihn herantritt, um ihn für einen geheimen Auftrag anzuwerben: Sie wollen den Krater betreten und nach Skjalmir, dem Hammer der Macht, suchen, der einst von den Auserwählten geschmiedet und geführt wurde. Noch ahnt Asgrim nicht, dass er Teil des großen Spiels um das Schicksal Skaldheims ist und in den Schatten ein alter Feind von neuem erwacht …

Meine Meinung:

Ein düsteres Setting, ein grausamer Krieg…. das ist der Anfang einer Geschichte, die den Leser und Fan anspruchsvoller Fantasy sofort in ihren Bann zieht. Vor 500 Jahren erschütterte ein alles zerstörender Krieg das Land, der nur durch ein magisches Artefakt beendet werden könnte, so meinten die Menschen. Doch… 

500 Jahre später ist das Land noch immer zerrüttet.

Und ein einstiger Kriegsheld aus der großen Schlacht von vor 15 Jahren sieht nur eine Möglichkeit, dem Elend zu entrinnen: er ertränkt seine Erinnerungen in Alkohol. Doch eines Tages wird er aus seiner Lethargie gerissen, als eine Gruppe scheinbar zusammengewürfelter Abenteurer gerade ihn bei ihrer Mission dabei haben wollen. Auch wenn Asgrim sich anfangs wehrt, er spürt, dass er bei dieser Mission dabei sein muß.

Und so macht sich die Truppe auf in ein Abenteuer, dass sie nicht erahnen können und dass sie schon bald an ihre Grenzen bringen wird. Jeder wird dabei von seinen eigenen Dämonen begleitet, jeder verfolgt eigenen Ziele. 

Asgrim´s Geschichte bildet dabei den Mittelpunkt, wird die gesamte Story doch aus seine Sicht erzählt. Asgrim hat vor 15 Jahren Grausames erlebt, das ihn verändert hat. Grundlegend. Was das ist, das erfährt der Leser nach und nach in kurzen Rückblicken. Dies fand ich sehr spannend. 

Im Verlauf der Geschichte wachsen einem alle Protagonisten irgendwie ans Herz, so seltsam sie auch sein mögen. Die Mission ist klar, doch die Folgen könnten das Ende der bekannten Welt bedeuten. Wie werden sich die Mitstreiter entscheiden? Welche wahren Absichten haben die selbsternannten Könige? Wird das Artefakt gefunden und in wessen Händen wird es landen und welche Auswirkungen wird dies haben?

Die Idee, nordische Mythen in eine ganz neue Erzählung einzuweben, nicht, wie schon tausendmal erzählt. Nein! Pascal Wokan schafft es wie kaum ein Anderer, eine Fantasygeschichte so zu schreiben, dass der Leser jedes Wort GLAUBT. Ich war mittendrin im kalten Winter, im eisigen Regen, auf dem Schlachtfeld zwischen Blut und menschlichen Überresten, zwischen Ehre und Gewissen, zwischen Verrat und Opfer…. 

Spannung bis zur letzten Seite! Eine wahrhaft großartige, düstere, nordische Reise… und der Anfang einer neuen Saga…

5 Sterne


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