Die Sklavin des Humanisten

Heute stelle ich euch mal etwas ganz Besonderes vor… kein Buch…. sondern eine Geschichte, die es nur als Blog-Story gibt. Und ich verspreche euch, es lohnt sich, sie sich einmal anzuschauen, wenn ihr auf witzig-gut gemachte BDSM-Stories steht:

Die Sklavin des Humanisten

aufgeschrieben von

Tomasz Bordemé

Klappentext:

Als der Bibliothekar Rainer die Erbschaft seines verstorbenen Cousins antritt, findet er im Nachlass die zauberhafte Liana vor, die sich selbst zum Teil der Hinterlassenschaft erklärt. Angesichts der enormen Verführungskünste der submissiven Schönheit werden Rainers humanistische Ideale auf eine ernsthafte Probe gestellt. Nach und nach führt die Sub den verkopften Bildungsbürger in die Welt von Dominanz und Submission ein, doch als es ihr gelingt den Sadisten in Rainer zu wecken, wendet sich das Blatt.

Meine Meinung:

Schon von der ersten Seite an war ich begeistert von der Story. Rainer, der zurückhaltende, schüchterne, ein wenig verschrobene Bücherwurm ohne Erfahrung mit Frauen “erbt” eine Sklavin. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass es da zu echt witzigen Situationen kommt. Die Sklavin  Liana ist mir auch sofort sympatisch gewesen. Der Leser erfährt etwas über ihre Beweggründe, ihre Gefühle und ihre Motivation, bei Rainer zu bleiben, obwohl dieser keine Ahnung von der Szene hat und sie ihn auch nicht liebt.

Rainer hingegen geht mit Fingerspitzengefühl und Experimentierfreude mit der Situation um und merkt bald, dass seine schon immer vorhandenen aber unterdrückten Fantasien von Dominanz gar nicht so verwerflich sind, wie er sich immer eingeredet hat.

Und so entsteht eine Beziehung, die zwar unter den unglaublichsten und schlechtesten Bedingungen begann, aber im Lauf der Zeit zu einer echten Dom-Sub-Beziehung heranreift.

Die beiden Protagonisten müssen viele Hürden überwinden, Missverständnisse aus dem Weg räumen und viel Lernen. Sie machen Fehler, verletzen sich unwissentlich, seelisch wie körperlich und reifen mit jedem Hindernis, das aus dem Weg geräumt wird.

Die Handlung ist nicht nur auf Liana und Rainer fixiert, es gibt Sessions ausserhalb ihrer 4 Wände, Liana kann sich frei bewegen und erlebt kleine eigene, persönliche Abenteuer und Rainer wird mit Mitgliedern der Szene bekannt gemacht.

Und so entsteht eine wundervolle, kurzweilige, spannende und hoch erotische Mischung.

Die Story steigert sich stetig, der Lernprozess von Rainer hält bis zur letzten Seite an…. die letzte Seite dann… die bescherte mir eine dicke Gänsehaut!!

Absolute Leseempfehlung! Schaut unbedingt mal rauf, auf die Website von Tomasz Bordemè!

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2 thoughts on “Die Sklavin des Humanisten”

  1. Diese Geschichte stammt nicht von Tomasz Bordemé. Sie wurde 2013 auf bdsm-geschichten.net erstmals publiziert: http://bdsm-geschichten.net/die_sklavin_des_humanisten-2
    Leider ist die Seite nicht mehr wirklich brauchbar, und es sind dort wohl nicht mehr alle Teile der Geschichte zu erreichen, so gesehen ist es dankenswert, dass Bordemé sie wieder publiziert. Aber er sollte deutlicher machen, dass sie nicht von ihm ist. Eigentlich merkt man ja auch, dass sie von einer Frau geschrieben wurde.

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