Die Seele des Bösen 2

Vor einigen Wochen habe ich euch den neuesten Streich der Autorin Dania Dicken vorgestellt. Eine junge Polizisten, deren größter Traum es ist, beim FBI als Profilerin zu arbeiten. Jetzt hat sie es geschafft und geht nun mit ihrem Team in ihrem ersten Fall auf Täterjagd:

Die Seele des Bösen 2

Erbarmungslose Jagd

von

Dania Dicken

(ca. 255 Seiten)

Bildquelle und Klappentext: www.blog-und-stift.de

Klappentext:

Von der Streifenpolizistin zur FBI-Agentin: Sadie hat es geschafft und ist dort, wo sie immer sein wollte. Mit ihrem Team von der Verhaltensanalyseeinheit des FBI fliegt sie nach Utah, wo seit Jahren ein Mörder sein Unwesen zu treiben scheint. Immer wieder werden Tote in der Wüste gefunden, die den Anschein erwecken, als hätte jemand sie ausgesetzt, um gezielt Jagd auf sie zu machen.

Doch die Agenten der Behavioral Analysis Unit ermitteln noch nicht lang, als Sadie eine Hiobsbotschaft erreicht: Während der Verlegung in ein anderes Gefängnis ist ihrem Vater, dem berüchtigten Oregon Strangler, die Flucht gelungen. Und als wäre das noch nicht genug, muß sie erfahren, daß er ihre neue Identität kennt. Ein vergessen geglaubter Alptraum holt sie ein …

Meine Meinung:

 Sadie hat es endlich geschafft und arbeitet für das FBI. Ihre neuen Kollegen sind nett und sie fühlt sich wohl. Nur ihr Freund Matt fühlt sich leider in seiner neuen Polizeieinheit nicht so wohl. Doch noch hofft er, dass auch er beim FBI angenommen wird.

Schon der erste Fall der FBI-Einheit fordert Sadies können und so reist sie mit dem Team nach Utah. Hier überfällt Sadie erst einmal die Sehnsucht nach Matt… doch die Arbeit lenkt sie ab. Die Suche nach Hinweisen, Gemeinsamkeiten mit anderen Fällen, Auffälligkeiten und Kleinigkeiten bestimmt den Alltag des Teams. Ein Profil muß her, um den Täter irgendwie zu identifizieren.

In kurzen Kapiteln schwenkt das Geschehen immer mal zum Täter und seinen vorangegangenen Taten. So wird das ganze, grausame Ausmaß deutlich.

Die Ermittlungsarbeiten sind aber eher ruhig angesiedelt. Die Arbeit einer Verhaltensanalyseeinheit ist eben wenig actionreich, dafür ruhig-spannend wie ein Puzzle.

Und immer wieder holt Sadie ihre Vergangenheit ein. Ihr Vater, der der Todesstrafe entgehen konnte, hängt wie ein rotes Tuch über ihr.

Dieser Fokus auf Sadie und ihre Vergangenheit hat mir nicht so gefallen. Das lenkte mich zu sehr vom eigentlichen Fall und von Sadies Können ab. Auch empfand ich die Ermittlerarbeit zwar realistisch dargestellt, aber streckenweise ein wenig langatmig. Erst zum Ende hin nimmt das Buch fahrt auf, endet aber zu vorhersehbar.

Viel Ermittlerarbeit, Wut, Liebe und Hoffnung. Dazu eine ängstigende Vergangenheit der Protagonistin und ein spannender Fall, der für mich zu sehr in den Hintergrund gerückt ist.

Ich möchte dem zweiten Teil von „Die Seele des Bösen“

3 Krimi-Sterne geben.

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