Blutsbande

Andrea Thornton ist zurück. In Band 6 der Profilerin-Reihe traf es Andrea so hart, dass sie ihren Job an den Nagel gehängt hatte und nun an der Uni als Dozentin arbeitet… bis zu einem furchtbaren Schicksalsschlag in der Familie…

Blutsbande

von

Dania Dicken

(ca. 289 Seiten)

Bildquelle und Klappentext: www.blog-und-stift.de

Klappentext:

Eigentlich hat Andrea ihren Job als Profilerin aufgegeben und unterrichtet seitdem als Dozentin an der University of East Anglia. Doch dann erreicht eine Hiobsbotschaft sie und Gregory: Die Familie seines deutschen Cousins Matthias ist tot. Zwei kleine Kinder und die erneut schwangere Mutter wurden in ihren Betten brutal ermordet, unter Mordverdacht steht der Familienvater. Er ist mit dem blutigen Messer in der Hand aufgewacht und behauptet, sich an nichts erinnern zu können.

Aber Gregory will das nicht glauben. So kommt es, daß ausgerechnet er Andrea bittet, noch einmal als Profilerin aktiv zu werden – obwohl gerade er so glücklich war, daß sie diese Arbeit aufgegeben hat.
Irritiert und ein wenig überfordert willigt sie ein; nicht ahnend, daß sie sich mit der deutschen Polizei in die Haare kriegen würde und was sie hinter diesem Verbrechen tatsächlich erwartet …

Meine Meinung:

Ich war ehrlich froh, dass Andrea den Job als Profilerin aufgegeben hatte. Zu hart traf es sie in den letzten Fällen, körperlich wie seelisch. Doch schnell wird klar, dass auch die Flucht vor dem Job nicht die inneren Dämonen vertreiben kann. Doch Andrea ist fest entschlossen, sich nicht noch einmal für den Job in Gefahr zu bringen.

Aber Greg zuliebe nimmt sie sich des Falles seines Cousins an, obwohl sie nicht so recht an dessen Unschuld glaubt. Zu viele Beweise sprechen gegen ihn. Da Andrea den Fall recht unvoreingenommen sieht, denn sie kennt ja die Familie nicht so gut, sieht sie Hinweise, die nicht so offensichtlich sind und leisen Zweifel an Matthias´s Schuld aufkommen lassen.

Dieser Fall hat mich wieder voll und ganz in seinen Bann gezogen. Die Unvoreingenommenheit, mit der Andrea den Fall sieht, ist super und lässt auch beim Leser immer wieder Zweifel aufkommen, ob Matthias seine Familie getötet hat oder nicht… und wenn nicht, wer ein Motiv gehabt haben könnte.

Dass dieses Mal auch Greg ganz eigene Probleme mit sich herumträgt und Andrea plötzlich vor einer Verlustangst steht, die sie so nie erwartet hätte, macht das Buch noch einmal emotionaler und persönlicher. Auch, weil Andrea sehr menschlich-logisch reagiert und trotzdem eine gewisse Stärke behält, fand ich super. Ich hasse es ja, wenn ich Buchreihen immer und immer die selbe Person das Opfer ist. Aber Andrea behält trotz aller Tiefschläge eine gewisse Stärke und Objektivität, die sie immer wieder total sympatisch machen.

Und selbst als der Leser schon weiß, wer der Täter ist, verläuft die Handlung ganz anders, als man es erwarten würde. So einen Schluß hätte ICH jedenfalls nicht erwartet.

Bis zur letzten Seite bleibt es wieder hoch spannend und die Wendungen in der Handlung sind so überraschend und fesselnd, dass ich das Buch nach wenigen Tagen durch hatte…

Ein sehr gelungener 7. Teil der Profilerin-Serie und für mich wieder volle

5 Spannungs-Sterne wert!!

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