Bastei Lübbe, fantasy, krimi, thriller

Triple Six

Nachdem mir diese neuartige Mischung von Thriller und sanftem Fantasy in „The final Seven“ so gut gefallen hat, war ich gespannt, wie es weiter geht.. darum stelle ich euch heute vor:

Triple Six – Tödliche Zeichen

Teil 2 der „Lightkeeper“-Serie

von

Erica Spindler

(ca. 461 Seiten)

Bildquelle und Klappentext:
Bastei Lübbe Verlag

Klappentext:

Das Böse hat noch lange nicht genug …
Drei Monate ist es her: Die Nacht, in der Micki fast gestorben wäre. Körperlich ist sie geheilt, doch Albträume halten sie wach und sie wird das Gefühl nicht los, dass Zach ihr nicht die ganze Wahrheit erzählt. Zum Glück bleibt nicht viel Zeit zum Grübeln, denn eine Reihe brutaler Einbrüche erschüttert New Orleans. Je tiefer Micki und Zach in den Fall vordringen, desto klarer wird ihnen, dass sie es nicht mit normalen Dieben zu tun haben. Die Bande scheint etwas Bestimmtes zu suchen. Oder jemanden. Und diese Person steht Micki sehr nahe …

Meine Meinung:

Michaela (Micki) ist von ihrem letzten Einsatz noch angeschlagen, ist sie doch nur knapp den Tod entkommen. Doch hat sich alles wirklich so zugetragen, wie es ihr von Zach erzählt wird? Micki hat Träume, in denen sich dieser Abend anders darstellt.

Doch erst einmal muß sie sich mit ihrem Partner um einen neuen Fall kümmern. Es geht um eine rätselhafte Einbruchserie, bei der nichts gestohlen, doch viel randaliert wird.

Die Täter scheinen Jugendliche und Kinder zu sein. Was hat es mit der seltsamen Energie am Tatort auf sich, mit der Mischung aus Aggressivität, Angst, Scham und Freude?

Schnell wird klar, dass DAS BÖSE abermals in New Orleans sein Unwesen treibt. Doch dieses Mal sind besondere Kinder in Gefahr… und auch Angel gerät ins Visier der bösen Macht. Jedoch hat die junge Frau ganz andere Sorgen, ist sie doch zum ersten Mal richtig verliebt.

Und so kämpfen Micki und Zach nicht nur um die Sicherheit von Angel sondern auch gegen deren Aufmüpfigkeit und Starrsinn, denn natürlich möchte sich Angel in Bezug auf diese Beziehung nicht reinsprechen lassen.

Ein rasantes, spannendes und fantastisches Abenteuer, das dieses Mal bedeutend mehr Fantasy-Aspekte enthält.

Die Verwicklungen sind aufregend, man weiß nicht recht, wer jetzt wirklich wie mit dem Bösen im Bunde ist und wer zu dessen mächtigen Plan gehört. Das hält die Spannung lange aufrecht.

Zum Ende hin allerdings wird mir das Ganze dann aber ein wenig zu fantastisch. Die Handlung selbst gerät zum Nebenschauplatz, während DAS BÖSE gegen DAS LICHT kämpft und alles plötzlich magisch ist und…. seufz…

Das Neue, Coole, was das erste Buch ausgemacht hat, diese sanfte Mischung aus Fantasy und guter, alter Polizeiarbeit, geht hier leider verloren. Die Magie steht im Vordergrund, der Täter ist von Anfang an als magisch definiert und Micki wird schon fast zum menschlichen Außenseiter degradiert.

Wegen der spannenden Wendungen und sympatischen Protagonisten möchte ich dem Buch

4 Sterne geben.

 

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