krimi, selfpublisher, thriller

Wähle und zahle den Preis

Einen tiefen Einblick in die Kustszene gewährt uns das Buch..

Wähle und zahle den Preis

von

Cynthia Green

(ca. 192 Seiten)

Klappentext:

Cynthia Green studiert Kunst. Sie ist talentiert und durchsetzungsstark. In ihrer ersten Fotoarbeit stellt sie spannungsgeladen zwei Positionen gegenüber: Intimoperationen und Genitalverstümmelung – einerseits die grenzenlose Sucht nach Schönheit, die keine Tabus kennt, andererseits das grausame Ritual, welches auch heute noch in vielen Ländern an Frauen und Mädchen durchgeführt wird. Es kommt zu einem Skandal und Cynthia Green erscheint von jetzt auf gleich auf dem Radar der internationalen Kunstszene. Noch während diese Ausstellung weltweit gezeigt wird, plant Cynthia bereits ihr zweites Kunstprojekt. Die Zusammenarbeit mit einem Kunstfälscher bringt sie dabei an ihre Grenzen. Und auch ihr Privatleben wird kräftig durcheinander gewirbelt: Zunächst erlebt sie mit dem Musiker Baptiste paradiesische Tage und Nächte, dann verliebt sie sich in Alexander, der um einiges jünger ist als sie …

Meine Meinung:

Diese Geschichte liest sich wie ein biografisches Werk. Die Künstlerin berichtet von ihrem Werdegang, von einem „normalen“ Berufststart bis zum Schritt in die Künstlerszene. Dabei erlebt sie unterschiedliche Entwicklungsstadien ihrer eigenen Person, begegnet den unterschiedlichsten Menschen und lebt da, wo die Kunst sie hin verschlägt.

Es liest sich gut und auch das Eintauchen in die Kunstszene fällt dem Leser durch die ausführlichen aber nicht ausschweifenden Beschreibungen leicht. Ich fand das unheimlich spannend. Manchmal sind vielleicht ein wenig zu viele Namen von Künstlern und Autoren in einem Kapitel, aber es liest sich immer noch gut.

Die Protagonistin selbst ist mir von Anfang an sympatisch gewesen. Sie kennt ihre Schwächen, aber auch ihre Stärken. Sie ist bereit, für ihre Ziele einzustehen und dafür an Grenzen zu gehen. Auch den Schritt in eine ungewisse Zukunft geht sie mit Mut aber auch Realismus.

Die Story selbst plätschert dahin, es passiert wenig Aufregendes, und wenn, dann wird es leider nicht groß ausgeführt.

Das Ende ist dann sehr überraschend, abrupt und irgendwie unvollendet. Ich war ein wenig verwirrt und dachte, mir fehlen vielleicht ein paar Buchseiten…

Alles in Allem ein interessantes, aber ein wenig zu ruhiges Buch für mich.

Ich möchte diesem Einblick in die Kunstszene

3 Sterne geben.

 

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Buchfeeling

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