thriller

So dunkel die Angst

Im letzten Buch der Autorin „So bitter die Schuld“ hatten die Kommissare Fabian Prior und Thomas Wendtner ihren ersten Auftritt. Jetzt ermitteln sie wieder zusammen… in

So dunkel die Angst

von

Melisa Schwermer

(302 Seiten)

Bildquelle und Klappentext:
/www.melisa-schwermer.de

Klappentext:

Fabian hob die Taschenlampe. Auf einem Stuhl an der linken Wand kauerte eine Person. »Keine Bewegung«, rief er und richtete den Lichtstrahl auf ein blutverschmiertes Gesicht.

Ein mysteriöser Entführungsfall stellt Fabian Prior und Thomas Wendtner vor ein Rätsel. Von einem angeblichen Kinobesuch mit Freunden kehrte die sechzehnjährige Sophie nicht wieder nach Hause zurück. Jahre später steht sie plötzlich völlig verwahrlost vor der Tür ihrer Eltern. Offensichtlich konnte sie ihrem Peiniger nur knapp entkommen. Doch etwas scheint an ihrer Geschichte nicht zu stimmen. Was verschweigt sie den Ermittlern? Je intensiver sich Fabian und Thomas mit dem Fall beschäftigen, desto tiefer erscheinen die Abgründe vor ihnen.

Meine Meinung:

Ein beängstigendes Szenario.. Ein junges Mädchen fällt auf den ältesten Trick herein, seid es Internet gibt: sie trifft sich mit einem ihr unbekannten Jungen, mit dem sie seit längerem chattet. Aus dem harmlosen Treffen wird ein Martyrium für das Mädchen!

Die Handlung springt nun immer wieder in der Zeit hin und her, was mich ein wenig durcheinander gebracht hat. Man muß sich sehr auf das Datum des jeweiligen Kapitels konzentrieren, denn mal spielt es am Anfang der Entführung, mal am Ende, dann wieder mittendrin…

Dabei erfährt der Leser nach und nach, was mit Sophie passiert ist, wie es ihr ergangen ist und was sie all die Jahre erleiden mußte. Man lernt den Entführer kennen und auch seine Motive und Methoden. Ein sehr beängstigendes Szenario.

Als Sophie nach vielen Jahren wieder auftaucht, war für mich als Leser der Fall klar. Die Ermittler allerdings tun sich ein wenig schwer. O.k., sie haben nicht das Hintergrundwissen, was der Leser durch die Rückblicke hat. Aber die Ermittlungsarbeit fand ich persönlich sehr dilettantisch. Aber die Story wäre halt ohne diese gleichgültige Haltung aller Ermittler und Sondereinheiten nicht möglich  😉

Und so ist das Ende zwar interessant, aber nicht wirklich überraschend.

Die Rückblicke in diversen, scheinbar willkürlichen Zeitabschnitten, fand ich verwirrend und haben mich immer wieder ein wenig aus dem Lesefluß geholt.

Die Story ist sehr beängstigend, grausam und realitätsnah.

Das Ende und die Ermittlungsarbeit war für mich zu langweilig und nervenaufreibend gleichgültig.

Ich möchte der Geschichte

3 gute Sterne geben.

#melisaschwermer #thriller #angst

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