Allgemein, fantasy, historisch

Des Teufels Gebetbuch

Der Meister ist zurück!! Der Meister des Geheimnisvollen, des Übersinnlichen, des Fantastischen, mit

Des Teufels Gebetbuch

von

Markus Heitz

Bildquelle und Klappentext:
Verlagsgruppe Droemer Knaur

(ca. 672 Seiten)

Klappentext:

Der neue Urban-Mystery-Thriller von Bestseller-Autor Markus Heitz ist ein perfekter Mix aus Unheimlichem, Bösen und subtilem Horror:

Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert. Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener und mysteriöser Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint. Die Rede ist von einem Fluch. Was hat es mit ihr auf sich? Wer erschuf sie? Gibt es noch weitere? Wo könnte man sie finden? Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es ist nicht weniger als sein eigenes Leben.

Meine Meinung:

 Anfangs wußte ich nicht recht, was ich von dem Buch halten sollte, worauf es hinaus läuft.

Der Leser erhält Einblicke in zwei Epochen. Einmal folgt man einem ehemaligen Spielsüchtigen im heutigen Baden-Baden auf seinem harten Weg, seine Sucht im Zaum zu halten. Dies versucht Tadeus ausgerechnet als Sicherheitsmitarbeiter in einem Casino. Bisher auch sehr erfolgreich.

Dann erleben wir einen Druckplatten-Hersteller in Leipzig des 18. Jh., der den Wunsch nach einem eigenen, ganz besonderen Kartenspiel hegt. Dieser Wunsch rückt in greifbare Nähe, als ein seltsamer Unbekannter ihm ein verlockendes Angebot macht. Hier spielen nun viele Segmente aus Goethes „Faust“ hinein, sei es der unheimliche Pudel, der Auerbachs Keller, die Studentenfreunde um Goethe… und der geheimnisvolle Fremde, dem der Pudel gehört. Was hat es mit dem speziellen Kartenspiel auf sich?

Die Geheimnisse werden nach und nach enthüllt und bald fühlt sich der Leser selbst wie ein Spielsüchtiger, der endlich wieder an den Kartentisch darf. Man kann sich dem Sog der Ereignisse nicht entziehen!

Die Karten tauchen im Jetzt auf und bergen ein tödliches Geheimnis.

Und so beginnt eine wahnsinnige Jagd auf die historischen Karten. Viele Parteien mischen mit, jeder hat seine ganz eigenen Motive, die Karten zu finden. Die mysteriösen Ereignisse nehmen Fahrt auf, der Leser ist hin und her gerissen, will die Karten zerstört wissen aber eigentlich ist man auch neugierig, was passiert, wenn die Karten vereint werden. Welches Geheimnis bergen sie? Warum wurden sie erschaffen und kann man sie vernichten?

Tadeus als Antiheld, seine unfreiwillige Mitstreiterin Hyun, die die Karten aufspüren kann und zerstören möchte und die vielen Sammler, die die Karten ohne Rücksicht auf Verluste zusammentragen bilden ein fesselndes, blutiges und mysteriöses Gerüst für eine wahnsinnige Jagd mi historischen Hintergründen und spannenden Fakten. Alles gewürzt mit einer extra Portion Magie.

Des Teufels Gebetbuch… es darf nie wieder vereint werden…. wird es den Protagonisten gelingen?

Von mir bekommt „Des Teufels Gebetbuch“

5 unheimliche Sterne.

 

Buchfeeling

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