fantasy, Jugendliteratur

Die Insel der besonderen Kinder – Filmrezension

Heute möchte ich mal wieder ein außergewöhnliches Experiment wagen. Ich werde eine Filmrezension schreiben! Das Buch zum Film habe ich nicht gesehen, bin also vollkommen unbelastet in die Vorstellung gegangen:

Die Insel der besonderen Kinder

von

Ransom Riggs

Bildquelle und Klappentext: www.droemer-knaur.de/

Bildquelle und Klappentext:
www.droemer-knaur.de/

Klappentext:

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind.
Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

Meine Meinung:

Schon der Klappentext hat mich total neugierig auf den Film gemacht, doch der Filmtrailer hat mir eine Gänsehaut beschert… ja, das wollte ich sehen!!

Meine Vorstellung vom Film war, ich sehe mir einen Fantasy-Kinderfilm an… doch da lag ich weit daneben…  der Film ist ab 12 Jahren freigegeben. Dafür fand ich ihn zwischendrin schon recht gruselig. Aber der Reihe nach.

Jacob ist ein ganz normaler Junge, er ist ruhig, schüchtern und hat wenig Freunde. Sein bester Freund ist sein Großvater, der ihm immer wilde Geschichten von Monstern erzählt. Doch als Jacob älter wird und nicht mehr an die Märchen von Monstern glaubt, verlieren diese Storys an Reiz… bis… sein Großvater auf tragische Weise ums Leben kommt. Jacob weiß nicht mehr, was er glauben soll und als er einen Brief seines Großvaters findet, mit Hinweisen, dass seine Geschichten vielleicht doch nicht alles Hirngespinste waren, will der Junge dem auf den Grund gehen.

So reist er mit seinem Vater, der dem Ganzen widerwillig zustimmt, auf eine kleine, walisische Insel. Dort befindet sich das Kinderheim, in dem  der Großvater gelebt haben soll.

Als Jacob das Heim findet, ist jedoch nichts mehr so wie es scheint und seine Welt gerät aus den Fugen. Er findet die besonderen Kinder, er verliebt sich, er findet seine besondere Begabung und ist plötzlich hin und her gerissen zwischen dem Wunsch, das Leben der Heimkinder zu retten und seine eigene Welt nicht zu verlieren.

Der Film ist sehr bildgewaltig, die 3D-Effekte sind wundervoll inszeniert. Man taucht sofort ein in eine geheimnisvolle, spannende und auch grausame Welt. Die „Besonderheiten“ der Kinder werden erst nach und nach enthüllt und erhöhen dadurch noch die Spannung. Dabei sind die special effects wirklich genial. Hier gibt es allerfeinste Ideen für Halloween-Kostüme.. denn die Kinder sind alles Andere als niedlich in ihren Begabungen. Auch die Monster sind grausig gestaltet und die Kampf- und Fluchtszenen wirklich mitreißend und beängstigend.

Bei diesem Film sprechen die Bilder einfach für sich. Die Handlung ist recht einfach und schnell erzählt, doch die 3D-Effekte, die Specials und das Bühnenbild sind spektakulär.

Ich fand diesen Film wirklich Klasse und kann ihn euch nur empfehlen. Es ist bei Weitem kein Kinderfilm, eher ein gruseliger Action-Fantasy-Jugendfilm.

Von mir bekommt die Verfilmung

5 Sterne für besonders schöne 3D-Momente.

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