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Omi – Story aus Blut

Stephen King ist wohl der Großmeister des Horror. Er ist „schuld“, dass ich so gern Horror und Fantasy lese, denn eines meiner ersten Bücher in diesem Genre war von King. Ich war sofort angefixt und habe dann erst einmal alles gelesen, was ich von diesem Autor bekommen konnte. Nun hat Stephen King einen neuen Markt betreten: Es gibt die Rubrik „Montag ist King Tag“ beim Verlag Randomhouse. Da gibt es jeden Montag eine neue Kurzgeschichte des Meisters. Ich habe die Ehre, euch Buch Nr. 19 vorstellen zu dürfen:

Omi

Story aus Blut

von

Stephen King

(ca. 53 Seiten)

Bildquelle und Klappentext: Verlagsgruppe Randomhouse

Bildquelle und Klappentext:
Verlagsgruppe Randomhouse

Klappentext:

Der 11-jährige George soll, während seine Mutter seinen großen Bruder im Krankenhaus besucht, auf seine blinde Großmutter aufpassen. Ihm ist nicht ganz wohl bei der Sache, hat ihm die stark übergewichtige Frau doch schon früher Angst gemacht. So richtig unwohl wird ihm aber erst, als seine Omi plötzlich stirbt …

Meine Meinung:

Hach ja, da ist er wieder, der „typische“ Stephen King. Böse und subtil. Die Angst wird nicht durch blutige Schocker geschürt, sondern durch ganz normale Begebenheiten.

Da ist der 11-jährige George zum ersten mal mit seiner Omi allein zu Hause. Er hatte immer ein wenig Angst vor der fettleibigen, aufdringlichen Frau. Sie hat immer mal wieder seltsame Anfälle und ist blind und bettlägerig. So hofft George eigentlich nur, dass Omi weiterschläft und erst aufwacht, wenn seine Mutter zurück ist.

Er redet sich immer wieder selbst Mut zu, dass er keine Angst hat… probiert immer wieder, ob das Telefon noch funktioniert… bereitet Omi´s Tee und Abendessen vor… und wartet… und lauscht auf Geräusche… die ganze Situation erhöht die Spannung gewaltig. Jeden Augenblick erwartet der Leser einen Schreckmoment…

Und dann stirbt Omi. Ganz leise, ganz schnell… und das Kind ist allein mit einer Leiche im Haus… Er versucht, alles richtig zu machen… und als dann der Showdown kommt… ist man als Leser sprachlos mit einer dicken Gänsehaut auf den Armen.

Eine richtig gute Horror-Story mit gruselig-ruhiger Aura und einem bösen, unerwarteten Ende.

Dieser Autor hat „ES“ einfach drauf.

5-Engelchen

5 schaurig-schöne Engelchen