Allgemein, fantasy, Jugendliteratur

Cassia und Ky

Die Bücher von Ally Condie
Cassia & Ky
haben mich irgendwie fasziniert.
Bd. 1 „Die Auswahl“
Bildquelle und Klappentext: Fischer FJB Verlag

Bildquelle und Klappentext: Fischer FJB Verlag

Bd. 2 „Die Flucht“
Bildquelle und Klappentext: Fischer FJB Verlag

Bildquelle und Klappentext: Fischer FJB Verlag

 

Bd. 3 „Die Ankunft“
Bildquelle und Klappentext: Fischer FJB Verlag

Bildquelle und Klappentext: Fischer FJB Verlag

Die Geschichte über das Mädchen Cassia und den Jungen Ky…
Die Menschheit lebt in einer Gemeinschaft, die von „der Gesellschaft“ bestimmt wird.
Die Gesellschaft bestimmt, was gegessen wird, wer wen heiratet, wer welchen Beruf ergreifen wird, sogar wer wie lange leben wird.
Die Lebensspanne ist vorgegeben. Am Ende gibt es ein Festbankett und dann wird das Leben von der Gesellschaft beendet.
Vorher wird eine Gewebeprobe entnommen, damit man irgendwann, wenn die Medizin so weit ist, wiederbelebt werden kann.
Die Menschen können nicht mehr schreiben, nur lesen, weil alles über Computer und Terminals bestimmt wird.
Um die Bevölkerung nicht zu „überfordern“ mit Kunst und Poesie, wurden weltweit je
100 Bilder,
100 Geschichten,
100 Gedichte,
100 Lieder ect.
von der Gesellschaft ausgesucht. Diese werden gelehrt, gezeigt, sind zugänglich.
Alle anderen Werke werden vernichtet….
Gerade diese Zukunft-Szenarien haben mich an dem ersten Band so fasziniert. Irgendwie ist es gar nicht so surreal.
Als sich Cassia aber in einen anderen Mann als den für sie Vorbestimmten verliebt, ändert sich alles.
Die Story ist wunderbar, irgendwie sehr real und nachvollziehbar.
Die Schreibweise der Autorin dagegen sehr anstrengend.
Alles ist in der „ICH“-Form geschrieben, aber in jedem Kapitel springt der Ich-Erzähler. Mal ist es Cassia, mal Ky, mal Xander…
Man muß total aufpassen, wer ist denn jetzt der „ICH“.
Es ist anstrengend.
Ausserdem schreibt die Autorin auch noch total langweilig!
Wenn die Story mich nicht so fesseln würde, hätte ich die letzten beiden Bücher nicht gelesen.
Das 2. Buch ist das Langweiligste der drei.
Das zog sich unendlich und es passierte nichts…
Die langweilige Schreibweise ist wirklich schade, denn die Idee ist total spannend.
Mit diesen Büchern verhält es sich also wie mit einer nervigen Doku-Soap… hat man erst mal angefangen, will man auch wissen, wie es ausgeht, auch wenn die Schauspieler blöd sind…
🙂
Fazit: Sehr spannende Story, sehr langweilige, verwirrende Schreibweise.
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